NASCAR LIVE IM FREE TV AUF SPORT1: Tales of the Turtles 400, Chicagoland Speedway - Sonntag 17. September ab 20:30 Uhr


Durch eine umfangreiche Kooperation zwischen der SPORT1 GmbH und MOTORVISION TV sind 2017 und 2018 jeweils acht ausgewählte Rennen des Monster Energy NASCAR Cups live und in volle Länge nicht nur wie gewohnt bei MOTORVISION TV im Pay-TV zu sehen, sondern die Königsklasse der NASCAR kehrt zurück ins Free TV.

Die nächste NASCAR Liveübertragung im Free TV auf SPORT1 steht für Sonntag, den 19. September ab 20:30 Uhr auf dem Programm. Die NASCAR ist dann zu Gast auf dem 1,5 Meilen Oval von Chicagoland für das Tales of The Turtles 400. Alle weiteren ausgewählten sechs Rennen der führenden US-amerikanischen Motorsportserie sind ebenfalls jeweils am Sonntagabend auf SPORT1 zu sehen. Zusätzlich werden ab sofort auch NASCAR Highlight-Videos auf den SPORT1-Plattformen angeboten. Die Ausstrahlung der NASCAR Rennen erfolgt auf MOTORVISION TV und SPORT1 parallel was bedeutet, dass die NASCAR Rennen sowohl auf SPORT1 als auch wie gewohnt bei MOTORVISION TV mit dem selben Sendesignal versorgt werden und der deutsche Expertenkommentar sowohl auf MOTORVISION TV, als auch für neue NASCAR Zuschauer von SPORT1 im Free-TV zur Verfügung stehen wird. Die Ausstrahlung der NASCAR 2017 im Free-TV erfolgt selbstverständlich in HD.

NASCAR Live im Free TV auf SPORT1

Sendetermine NASCAR Live-Rennen im Free TV bei SPORT1


In dieser Übersicht haben wir alle Sendetermine der NASCAR Cup Rennen auf SPORT1 im Free TV zusammengefasst. Aus der Listenansicht gelangt ihr jeweils beim Klick auf den Namen des Rennens in die Vorschau mit Infos zu den Strecken und den Startaufstellungen. Bitte beachtet, dass in der NASCAR bei Regen (außer auf den beiden Straßenkursen von Sonoma und Watkins Glen) nicht gefahren wird und sich der eigentliche Rennstart aufgrund der örtlichen Wetterlage darum auch verschieben kann!



WOCHENTAG & DATUM: RENNEN & STRECKE: SENDEZEIT:
Monster Energy NASCAR Cup Liverennen im Free TV
Sonntag 11.06.2017 Axalta presents the Pocono 400 Live ab 21:00 Uhr
Pocono Raceway
Sonntag 16.07.2017 Overton´s 301 Live ab 20:30 Uhr
New Hampshire Motor Speedway
Sonntag 06.08.2017 I LOVE NEW YORK 355 at the Glen Live ab 20:30 Uhr
Watkins Glen International
Sonntag 13.08.2017 Pure Michigan 400 Live ab 20:30 Uhr
Michigan International Speedway
Sonntag 17.09.2017 Tales of the Turtles 400 Live ab 20:30 Uhr
Chicagoland Speedway
Sonntag 24.09.2017 ISM Connect 300 Live ab 19:30 Uhr
New Hampshire Motor Speedway
Sonntag 01.10.2017 Dover Herbstrennen 2017 Live ab 19:30 Uhr
Dover International Speedway
Sonntag 05.11.2017 AAA Texas 500 Live ab 19:30 Uhr
Texas Motor Speedway

Das Dover Herbstrennen ist Stand heute (06. Juni) noch ohne offiziellen Sponsoren-Namen unterwegs, hier wird sich vermutlich der Name im Verlauf der Saison noch ändern. Die vier Rennen ab dem NASCAR Event in Chicagoland fallen schon in die NASCAR Playoff-Rennen, bei denen unter den 16 für die Meisterschaft qualifizierten Fahrer der NASCAR Champion 2017 ermittelt wird. Die Termine der vollen NASCAR Saison 2017 mit allen Sendezeiten auf MOTORVISION TV gibt es in dieser Übersicht.

 

NASCAR 1×1 für Newbies: Das müsst Ihr wissen


NASCAR Live im Free TV bei SPORT1 Sendezeiten

Wer die NASCAR im Free-TV das erste Mal bei SPORT1 zu sehen bekommt, der wird vielleicht Fragen haben zum Rennformat, den Fahrzeugen, dem Ablauf der Rennen und dem ganzen Drumherum. Hier gibt es die wichtigsten Antworten vorab in den NASCAR FAQs.

Gerne könnt Ihr uns auch während der Übertragung Mails direkt ins NASCAR Livestudio senden. Nutzt dafür einfach die Mailadresse nascar@motorvision.com. Wir werden versuchen alle Fragen im Verlauf der Sendung zu beantworten, vielleicht sogar Live im TV. Zusätzlich könnt Ihr Euch mit uns auf FACEBOOK verbinden, auch dort bekommt ihr Hilfe zu den Fachausdrücken und Rund um den NASCAR Rennsport.

Also: Hier gibt´s den kleinen NASCAR Crashkurs für SPORT1 Zuschauer.

Der Name NASCAR leitet sich ab von der NATIONAL ASSOCIATION for STOCK CAR AUTO RACING. Gegründet wurde der Rennverband 1948 in Florida, USA. Anders als der aristokratisch geprägte Motorsport in Europa, entstand dieser Rennsport in dem 1920er Jahren in den USA zu den Zeiten der Alkohol-Prohibition. Schnaps-Schmuggler richteten in ihren normalen Straßenfahrzeugen Geheimfächer ein und versuchten auf Schleichwegen den illegalen Schwarzbrand aus dem Apallachen-Gebirge in die Südstaaten der USA zu schmuggeln. Um der Polizei zu entkommen, wurden diese Autos massiv frisiert.

Diese Bootlegger genannten Piloten fuhren bald halblegale Rennen gegeneinander, meist noch auf Erd- oder Sandpisten oder alten Pferderennbahnen oder am Strand. Von einer Zentraltribüne aus konnten die Zuschauer die Rennen über Strecken von einer halben Meile bis zu einer Meile zu jeder Zeit sehr gut mitverfolgen. Teilweise nahmen an solchen Rennen über 60 Fahrzeuge teil und praktisch alle Fabrikate waren vertreten – in den Anfängen der NASCAR-Zeiten fuhren sogar mancherorts Porsche und VW Käfer auf den Oval-Pisten. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Rennen offiziell als Rennsport sanktioniert und die Tradition der Ovalkurse beibehalten. Um höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich zu machen, wurden die Kurven alsbald als Steilkurven ausgeführt und Sicherheitszäune schützten die NASCAR Besucher vor Trümmern oder aufgewirbeltem Schotter.

Ursprünge der NASCAR_SPORT1_CREDITS_NASCAR
NASCAR Rennen am Daytona Beach im Januar 1949 (© NASCAR)

Die Automobilbranche, Öl-, Reifen- und Benzinhersteller entdeckten alsbald die Rennen als Werbefächefür ihre Produkte und so begann man damit, die Stock-Cars (also Straßenfahrzeuge aus Serienfertigung) mit Werbeaufklebern und Sponsorennamen zu versehen. Mit dem Beginn der Saison 1950 wurde die Strictly Stock NASCAR-Klasse in “Grand National” umbenannt. Zwei Dekaden lang wurde der Begriff “Win on Sunday – Sell on Monday” geprägt –  potenzielle Autokäufer besuchten montags die Autohäuser der jeweiligen Markenvertreter, welche an den Rennwochenenden als Sieger aus den NASCAR-Läufen hervorgegangen waren. Im Laufe der Zeit wandelten sich die Fabrikmodelle zu heute reinen Silhouettefahrzeugen, welche nur noch über die aufgesetzten Karossen auf die Markenfahrzeuge schließen lassen, aber im Aufbau praktisch identisch sind.

 

Die aktuellen Fahrzeugmodelle im NASCAR Cup


Im Monster Energy NASCAR Cup, der höchsten landesweiten NASCAR Klasse, fahren heute die drei Hersteller Ford, Chevrolet und Toyota. Die Modelle sind der Ford Fusion, der Chevy SS und der Toyota Camry. Dodge steig nach der Saison 2012 aus der NASCAR Cup Klasse aus, plant aber wohl für 2020 seine Rückkehr.

Alle drei Typen der sechsten NASCAR Fahrzeug-Generation haben nahezu identische aerodynamische Werte, die unterschiedlichen Marken-Merkmale der Fabrikate werden per Folie auf der (praktisch einheitlichen) Stahlkarosse aus Walzblech angebracht (Motorhaube und Heckabdeckung sind aus Gewichtsgründen mittlerweile aus Karbon). Markenembleme, die unterschiedliche Form der Kühler, seitliche Luftauslässe und die Form der Lichter, machen die Rennfahrzeuge als Ford, Chevyoder Toyota erkennbar.
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Das Toyota Camry Modell der NASCAR an der Box (© NASCAR)

Unter der stählernen Außenhaut der NASCAR-Fahrzeuge ist natürlich nichts wie beim Straßenmodell. Die Crashzellen der NASCAR sind als äußerst stabile Gitterrohr-Konstruktionen aufgebaut, die den Fahrer mit einem kompletten Käfig umschließen. Es gibt keine Türen, die Fahrer sind an dieser Schwachstelle durch diverse Streben vor Seiteneinschlägen geschützt. Der Weg ins Cockpit führt daher über das offene linke Fahrerfenster, der Lenker ist links angeordnet. Das Fenster wird beim Rennen mit einem Fangnetz verschlossen. HANS-Systeme und stabile Seitenschalen für den Helm schützen den Kopf der Fahrer. Die Fahrzeug-Konstruktion ist sehr robust und, wo immer machbar, möglichst einfach und kostengünstig. Pneumatische Aufbockhilfen, elektronische Helferlein oder Playstation-Lenkräder wie in anderen Rennserien sucht man in der NASCAR vergebens. Die Fahrzeuge haben ein Renngewichtvon ca. 1,45 Tonnen und kosten rennfertig inklusive Motor ca. 250.000 US-Dollar. Ein Zweiwagen-Team kann für ca. 25-30 Millionen US-Dollar eine ganze NASCAR Cup Saison bestreiten.   

Die NASCAR Fahrzeuge werden noch von Hand über Kupplung mit vier Gängen manuell geschaltet, statt einer Zentralmutter an den Rädern werden klassische Fünfloch-Felgen aus Stahl verwendet. Bis ins Jahr 2012 gab es nur reine Saugmotoren, mittlerweile werden Einspritzer gefahren. Nach wie vor wird der Tank mit einem Fassungsvermögen von ca. 17,7 US-Gallonen während der Boxenstopps mittels mechanischer Tankkannen gefüllt und ein perfekter Vierreifen-Stopp mit Nachtanken dauert ca. 12 Sekunden.
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Der NASCAR Ford Fusion im Banking von Las Vegas (© NASCAR)

Bis ins Jahr 2015 fuhren die NASCAR Boliden noch mit einem “Uhrenkasten”, also mit traditionellen, analogen Rund-Instrumenten im Cockpit, welche erst ab 2016 durch ein zentrales, digitales Dashboard ersetzt wurden. Mittlerweile lässt sich auch die Track-Bar vom Cockpit aus elektrisch verstellen, so dass das Einlenkverhalten über die Hinterachse vom Piloten gesteuert bzw. verändert werden kann.

 

Leistungsdaten der NASCAR Rennfahrzeuge


Bei der Motorisierung der NASCAR Königsklasse greifen die aktuell 36 NASCAR Teams im Cup auf hochgezüchtete V8-Motoren zurück, welche bis zum Ende der Saison 2014 bei den Spitzenteams eine Leistung von knapp über 900 PS (offiziell 850 PS) abgegeben haben (Ausnahme: Auf den Superspeedways von Daytona und Talladega wird die Leistung der NASCAR Boliden mittels eines Luftmengen-Begrenzers bereits seit dem Jahr 1988 auf, Stand 2017, ca. 460 PS abgeregelt).
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Kraftpaket: Der 5,8 Liter V8 NASCAR Motor leistet aktuell ca. 750 PS (© NASCAR)

Beschränkt werden durch das NASCAR Regelbuch bis dato nur der Hubraum der Aggregate auf 5,87 Liter und alle NASCAR Teams bzw. Lieferanten für den NASCAR Sport müssen sich beim Bau der Motoren lediglich an bestimmte Typen-, Größen-, und Gewichtsvorgaben halten (z.B. beim Einsatz der Kolben, Pleuelstangen, Ventile, usw.). Höhere Leistungswerte werden über verkleinerte Toleranzen bei Produktion und beim Zusammenbau der Motoren, sowie durch die Verbesserung der Oberflächengüte (vor allem bei den Laufbüchsen und Lagern) und eine Verbesserung des Motor-Mappings erreicht. Die heutige Leistung der NASCAR Fahrzeuge wurde in der Saison 2016 leicht nach unten abgereget und liegt bei ca. 750 PS. Es werden Drehzahlen von ca. 9.000 Umdrehungen gefahren, ca. 720 Nm Dehmoment liegen an der Hinterachse an. Auf den schnellsten Kursen der NASCAR sind die Fahrzeuge mit bis zu 320 km/h unterwegs. Der Verbrauch liegt im Rennbetrieb bei ca. einer Gallone pro 4,5 – 5 Meilen Strecke. Gefahren wird mit bleifreiem Sunoco E15 Kraftstoff, welcher 15 Volumen-Prozent Ethanol enthält und eine Oktanzahl von 98 hat.

 

Das NASCAR Rennformat auf SPORT1


Alle Rennen werden nach einigen Einführungsrunden (zum Aufwärmen der Reifen) mit einem fliegenden Start unter Grüner Flagge begonnen. Ein durchschnittliches Rennen auf einem 1,5-Meilen Oval dauert ca. 3,5 Stunden, dabei werden ca. 400 Meilen oder knapp 644 Kilometer zurückgelegt. Die Fahrer bekommen per Funk von Spottern auf dem Dach der Zentratribünen Funkanweisungen und erhalten so ein permanentes Update der Rennsituation.
NASCAR Nachtrennen auf dem Texas Motor Speedway
NASCAR Nachtrennen unter Flutlicht in Texas (© NASCAR)

In einem typischen Rennen finden bis zu 30 Führungswechsel statt und permanente Überholmanöver im ganzen Feld sind während der Windschattenschlachten bei 300 km/h ganz normal. Alle Rennen werden über drei Stages, also Rennabschnitte gefahren. Zwei Zwischensieger erhalten nach einer bestimmten vorher festgelegten Rundenanzahl Bonuspunkte für die laufende Saison bzw. für die zehn Playoff-Rennen nach der regulären Saison, bei denen in einem Eliminationsverfahren der Meister ermittelt wird. Jeweils vier von 16 zugelassenen Piloten fahren beim letzten Saisonrennen in Homestead, Miami Ende November den Titel untereinander aus. Der Rennsieger nach den Zwischen-Stages erhält die maximale Punktezahl plus einen Bonus für den Rennsieg.

Das Einlenkverhalten der Fahrzeuge ist nativ so eingestellt, dass die Autos permanent nach links lenken. Auf den Geraden müssen die Piloten also das Lenkrad rechts einschlagen, um geradeaus zu rollen. Auf kleineren Kursen sind die linken Reifensätze auch im Umfang etwas kleiner als der äußere Satz, was das Kurvenverhalten noch verbessert. Da die Kurven dreidimensional geformt sind und sich das Rollverhalten der NASCAR Fahrzeuge permanent ändert, ist großes fahrerisches Können nötig, um im Pulk zusammen mit 40 anderen Fahrzeugen ohne Berührungen und Rempeleien sicher um den Kurs zu kommen.
Blick über den texas Motor Speedway_CREDITS_NASCAR
Der 1,5 Meilen lange Texas Motor Speedway (© NASCAR)

Aktuell fährt die NASCAR 36 Saisonrennen und einen All-Star Show-Event für ein Preisgeld von einer Million US-Dollar. 23 Strecken sind im Rennkalender, darunter die Straßenkurse in Sonoma und Watkins Glen, sowie die Superspeedways von Daytona und Talladega mit einer Streckenlänge von 2,5 Meilen. Bis zu 150.000 Zuschauer finden in den Rennstadien der NASCAR Platz, Karten für ein NASCAR Wochenende (alle drei Rennen der landesweiten Ligen von Freitag bis Sonntag) kosten umgerechnet ca. 400-450 €. So könnt ihr die volle NASCAR Saison 2017 empfangen.



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