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MOTORVISION TV mit dem Radical RXC am Nürburgring

Dreharbeiten mit dem Radical RXC

Track Tools beim SUPERCARS Dreh: Nix für Weicheier!

Vor kurzem war unsere SUPERCARS Redaktion unterwegs in der Eifel und für eine Stippvisite am Nürburgring. Dort bekam unser Filmteam zwei der extremsten Sportfahrzeuge vor die Linse, die man als Normalsterblicher überhaupt über den heiligen Teer der Nordschleife schieben kann: den Caterham Seven 620 R und den Radical RXC. Ein Fahrtest der ganz besonderen Art.

Zunächst muss man sich über eins im Klaren sein, wenn man vom Radical RXC spricht. Dieses Ding ist kein Auto im eigentlichen Sinn und weit, weit weg vom Begriff „normal“. Der RXC ist ein straßentauglicher Raketensessel. (Er ist tatsächlich straßenzugelassen, obwohl der Radical aussieht, als wäre er direkt in einer Le Mans Designschmiede entstanden. Man könnte ihn sogar auf einer öffentlichen Autobahn fahren – vorausgesetzt, man hat die Cochonnes dazu).

Der 3,5 Liter Ford V6 Turbomotor im RXC liefert bei 6.000 Umdrehungen 460 PS. Dabei ist das Gewicht der ungewöhnlichen Rennsemmel mit 940 kg so gering, dass der GT3-Flügel am Heck den RXC bei voller Geschwindigkeit mit einer solchen Kraft auf den Asphalt drückt, dass man ihn praktisch an der Decke eines Tunnels fahren könnte, ohne einmal über solche Trivialitäten wie Schwerkraft nachdenken zu müssen. Den Spurt von 0-100 km/h bewältigt der Kraftzwerg angeblich in abartigen 2,6 Sekunden.

Selbstverständlich ist ein Besuch der Nürburgring Nordschleife immer sehr schön, aber mit einer solchen Waffe am Start war unser Chef vom Dienst am Set, Redakteur Sebastian, schon ziemlich aufgeregt, bevor er im Fahrersitz Platz nehmen durfte. Und selbstverständlich hatte das Filmteam auch die Aufgabe herauszufinden, ob das Teil, auch wenn offiziell „straßentauglich“, auf einer normalen Straße überhaupt fahrbar ist.

Caterham Seven 620 S: Die Cruise Missile auf Speed

Im Jahr 2008 schaffte es der Caterham R500 nicht nur auf das Lapboard des berühmten Dunsfold Aerodromes (wo er den Bugatti Veyron unter der Hand des STIG in Grund und Boden fuhr), er wurde von den Top Gear Machern Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May außerdem zum „Auto des Jahres“ gekrönt. Weil sich aber Leistungsgrenzen über die Jahre hinweg rasant nach vorne zu bewegen pflegen, dachte man sich bei Caterham, es wär Zeit für ein wenig Weiterentwicklung. Gesagt – getan.

Der Caterham Seven 620 S in SUPERCARS auf MOTORVISION TV
Der Caterham Seven 620 S wartet auf den Fahrtest © Volker Braun

Man verpasste dem 2,0 Liter Ford Duratec Motor im R500 eine Frischzellen Kur und einen Turbolader mit Ladeluftkühler und – voilá: der Caterham Seven 620 S ward geboren. Das Gewicht veränderte sich mit 545 kg nicht großartig nach oben. Die Beschleunigungswerte aber dafür umso mehr. Die 100 km/h Marke fällt beim Seven 620 R jetzt nach 2,79 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit des GoKarts für Erwachsene kratzte an den 250 km/h. 314 PS Vortrieb und der extrem niedrige Schwerpunkt in Caterhams Rennstrecken-Schreck garantieren mengenweise Spaß auf jeder Strecke, speziell auf dem Nürburgring.

Wir halten Euch auf dem Laufenden über die geplante SUPERCARS Sendung und wenn das Material bei MOTORVISION TV in den Schnitt geht, dann gibt es demnächst eine kleine Videovorschau. PS: Hier gibt weitere außergewöhnliche SUPERCARS.

 

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