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Germany’s Supercars Rallye – Die Reportage

Germanys Supercars Rally 2015 im Fernsehen

Der Cannonball Run Made in Germany:

Europas größte Supercars Rallye | MOTORVISION TV Reportage unterwegs mit 250.000 PS

Spielfilme wie „Ein ausgekochtes Schlitzohr“, „Need 4 Speed“ oder auch die „Fast & Furious“-Reihe begeistern seit Jahrzehnten mit ihren waghalsigen Verfolgungsjagden die Kinogänger rund um die Welt. Petrolheads dürften beim Anblick dieser Stunt-Szenen zudem davon träumen, einmal selbst an einer spektakulären Verfolgungsfahrt teilzunehmen. Normalerweise scheitert die Umsetzung jedoch an den strikten Vorgaben der Straßen- verkehrsordnung, die illegale Straßenrennen verbietet. Stefan Ladage, Unternehmer aus Herford, hat aus dieser Not eine Tugend gemacht.

Germanys Supercars Rally 2015 im Fernsehen

Deutsches Cannonball-Event: Germany’s Supercars Rallye

Wer sagt, dass der Traum vom eigenen Cannonball-Event wie eine Seifenblase zerplatzen muss? Die Teilnehmer der Germany’s Supercars Rallye, der bislang größten in Europa veranstalteten Supercars Rallye, können sich diesen Wunsch nämlich ganz legal erfüllen und nebenbei ihre eigene Hommage an den kultigen Actionfilm „Auf dem Highway ist die Hölle los“ produzieren. Jeder Darsteller erhält schließlich eine DVD mit den professionellen Filmaufnahmen des Events, das auf einem gecharterten Action-Funparc außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs stattfindet. Zu den Dreh-Locations gehörten 2015 unter anderem das Messezentrum in Bad Salzuflen und der Flugplatz Osnabrück Damme.

Germanys Supercars Rally 2015 im TV

Verfolgungsjagd mit Blaulicht und Sirenen aus den USA

Über 450 benzinblütige Autofahrer, darunter auch prominente Persönlichkeiten wie Boxlegende Graciano ‚Rocky‘ Rocchigiano, „Ab in den Süden“-Sänger Buddy und „Erkan und Stefan“-Star Florian Simbeck, waren bei der Germany’s Supercars Rallye 2015 in ihren eigenen Supercars auf dem Messegelände unterwegs. Auch ein „Canonball-Scheich“ aus Saudi Arabien gehörte zu den Teilnehmern. Unter den anwesenden Fahrzeugen fand man unter anderem Marken wie Lamborghini, McLaren, Porsche, Viper, Ferrari, Koenigsegg, Maserati und Bugatti. Um für eine außergewöhnliche und vor allem actionreiche Verfolgungsjagd zu sorgen, hatten die Veranstalter um Stefan Ladage 29 US-Policecars der California Highway Patrol sowie drei Panzer organisiert. Letztere dienten wie beim sechsten „Fast & Furious“-Teil als Straßensperre, die den Supercars- und Policecar-Konvoi ausbremsen sollten.

Germany’s Supercars Rallye auf MOTORVISION TV

Mehr zur Entstehungsgeschichte hinter diesem Event und Impressionen der European Supercars Championship 2015 zeigt MOTORVISION TV am Mittwoch, dem 27. Januar 2016 ab 22:35 Uhr in einer speziellen Reportage. Einen Vorgeschmack auf die Sendung liefert aber schon jetzt unsere Bildergalerie:

  • Germanys Supercars Rallye 2015
    Germanys Supercars Rallye 2015
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    Germanys Supercars Rallye 2015
  • Germanys Supercars Rallye 2015
    Germanys Supercars Rallye 2015

Bildcredits: Räker/Erik/Lange/Kartsen/PixBase

Mehr über Veranstalter Stefan Ladage im Interview

Normalerweise produziert Stefan Ladage in seiner Agentur in Herford Werbejingles, Corporate-Songs und Audio-Kampagnen. Die Financial Times Deutschland nannte ihn in einem Artikel über sein Unternehmen einmal den „Dieter Bohlen der Warteschleifen-Musik“. Ladage hatte aber schon immer Benzin im Blut und seit den Tagen von „Manta, Manta“ und eines Burt Reynolds in „Auf dem Highway ist die Hölle los“, gibt es die Vorliebe für schnelle Autos. Auch 2016 organisiert er die wieder die größte Supercar Rallye Europas.

Schon in jungen Jahren leistete er sich mit selbstverdientem Geld einen Porsche 991. Als er dann für seinen damals 14-jährigen Sohn den ersten Supercar-Konvoi organisierte, damit der ein paar ordentliche Motive vor die Linse seiner neue GoPro Kamera bekam, erhielt das Projekt Germany´s Supercar Rally erst seine heutige Eigendynamik. Für das Tüpfelchen auf dem „i“ sorgte dann noch Stefan Ladages Frau, die ihm zum Geburtstag einen knallgelben Lamborghini in die Garage stellte. Er revanchierte sich übrigens bei ihr mit einem McLaren. „Damit war dann aber gut. Sonst“, sagt Ladage vergnügt, „sind wir nämlich eigentlich ziemlich sparsame Leute.“

stefan Ladage Organisator Germany´s Supercars Rally
Petrolheads aus Leidenschaft: Vater und Sohn Ladage (Foto: privat)

Größer, schneller, spektakulärer

2016 geht die von ihm organisierte Germany´s Supercars Rally bereits ins dritte Jahr und soll noch spektakulärer werden, als sie dies 2015 sowieso schon war. 450 Supercars aus allen möglichen Ländern nahmen im Vorjahr an der Veranstaltung teil, die im Ganzen ca. 161.000 Euro gekostet hat. Laut Veranstalter Ladage war der Event die größte Supercar-Rally Europas. „1.253 Fahrzeuge stehen bereits jetzt für den nächsten Event als Anmeldung auf meiner Liste. Ein halbes Jahr vor der nächsten Veranstaltung. Ich rechne mit 2.500 Meldungen“, sagt Ladage. Ungefähr 600 davon wird er sich aussuchen. Natürlich beteiligen sich alle Fahrer an den Kosten, denn die 2016er Auflage soll noch viel größer und umfangreicher werden, als das Event 2015 und um die 400.000 € kosten.

Von jedem Fahrzeug wird es wieder Filmaufnahmen geben, bei dem die Supercars ganz im Stile eines Cannonball Run, verfolgt von State-Troopern, Helikoptern und einigen noch geheimen Special Guests aus Hollywood über eine leere Autobahn gejagt werden. Viele Käufer von Supersportwagen hätten nie die Gelegenheit, diese einmal vernünftig in Szene zu setzen und damit einfach einmal angemessen Spaß zu haben. „So wie das bei mir war, erfüllen wir hier vielen Supercar-Fans einen Kindheitstraum“ sagt der Unternehmer.

Germanys Supercars Rallye im TV
Mit einem Porsche 991 fing alles an (Foto: privat)

Raser müssen draußen bleiben

„Als wir den Behörden das erste Mal erzählt haben, dass wir mit mehreren hundert Supersportwagen ein Rallye planen, waren die zuerst ziemlich verunsichert“, erzählt Ladage. „So etwas gab es hier oben noch nicht, dafür aber immer wieder Probleme mit Tunern, die mit 190 Sachen über die Landstraße gefahren sind.“ Als dann aber klar wurde, dass sich hier nicht jeder einfach anmelden kann, sondern dass alle eine persönliche Einladung haben und auf allen Startnummern der Aufdruck RASEN – NEIN DANKE verewigt war, fiel die Resonanz sehr positiv aus. „Wir dürfen nicht vergessen: Mit solchen hochpotenten Autos, die wir hier besitzen, haben wir hier einfach auch eine Vorbildfunktion”, so Ladage.

Das Wichtigste ist für Ladage, dass die Fahrzeuge vernünftig bewegt werden und nur dort schnell gefahren wird, wo dies auch erlaubt ist. Um sich richtig auszutoben, gibt es zusätzlich während der Supercar Rallye-Veranstaltung Dragrennen auf dem Flugplatz und die Möglichkeit zum Schnellfahren auf der Rennstrecke. Das schnellste bisher gemeldete Auto ist ein Bugatti Veyron aus München, der im Fahrzeugschein mit 431 km/h für den öffentlichen Straßenverkehr eingetragen ist. „Der Schnellste, der Welt“, weiß Ladage.

„Wir wollen aber keine Raser auf dieser Veranstaltung. Wir wollen Leute, die zu uns passen und bei denen die Menge an Verstand nicht hinter der PS-Zahl zurückbleibt, mit denen die Autos ausgestattet sind. Ich habe mit jedem Teilnehmer der Supercars Rallye vorher mindestens eine Stunde telefoniert und mir die Leute und die Autos alle persönlich ausgesucht. Daran wird sich auch 2016 nichts ändern“, sagt Ladage.

Die Germanys Supercars Rallye 2015 auf MOTORVISION TV in unserer Reportage am Samstag, den 28. Mai ab 17:20 Uhr.

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