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SUPERCARS – Performance SUVs

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TV-Programm MOTORVISION TV | Montag, 24. April ab 22:50 Uhr

SUPERCARS: Performance SUVs

Etablierte Automobil-Produzenten aus der ganzen Welt überflügeln sich gegenseitig mit immer extremeren “SuperCar – SUVs”. Grenzen sprengen und Horizonte erweitern – beinahe um jeden Preis – dies scheint aktuell die angesagte Parole im Luxus-Segment der SUV-Hersteller zu sein und, seien wir mal ehrlich: An einem Sports Utility Vehicle kommt im Prinzip auch keine Autoschmiede mehr vorbei, die sich auf dem Markt in der Oberklasse dauerhaft behaupten möchte. 

Vier außergewöhnliche SUVs stellt die Redaktion von SUPERCARS in dieser Folge auf MOTORVISION TV vor.

Maserati Levante

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Der Maserati unter den SUVs: Der Levante (© Volker Braun für MOTORVISION TV)

Der Levante will nicht nur das SUV von Maserati sein, sondern „der Maserati unter den SUVs“: Basierend auf der Plattform der Limousinen Quattroporte und Ghibli bringt er zwar bekannte Maserati-Eigenschaften, wie elegantes Design und beeindruckende Leistungsdaten mit, doch er versetzt auch die Grenzen der Marke und lässt das Portfolio wachsen.Wie viele andere Maserati-Modelle, ist auch der Levante nach einem Wind benannt. Levante S ist die Topversion. Unter der Haube: der aus dem Ghibli bekannte V6 Motor, der nach einem Upgrade 430 PS und 580 Newtonmeter Drehmoment leistet. Sein von Ferrari entwickelter Antrieb beschleunigt ihn in 5,2 Sekunden auf 100 km/h.

Range Rover Velar

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Neues Mid-Size SUV von Range Rover: Der Velar (© Range Rover)

Im Frühjahr 2017 in England vorgestellt, läutet der Velar bei Range Rover ein neues Kapitel ein. Er ist das vierte Modell der Baureihe und schließt die Lücke zwischen Evoque und Range Rover Sport. Cool, elegant, modern. Das MidSize-SUV verkörpert das Image des Premium-Herstellers Land Rover und wartet mit technischen Highlights wie elektrisch ausfahrbahren Türgriffen oder Laser-Scheinwerfern auf. Mindestens 56.000 € kostet der britische Allradler. Für das besonders luxuriöse Sondermodell „First Edition“ werden allerdings 108.000 € fällig. Ein SUV, das mehr kostet, als ein 911er? Elektronische Luftfederung, Terrain Response Sensoren und ein traumhaftes Ausstattungspaket machen den Levar zu etwas sehr Speziellem. Zwei Liter Hubraum befördern in der Basisversion 180 PS an die Räder, bei 430 Nm Drehmoment, die bei 4.000 u/min anliegen. Der Sprint auf 100 km/h geht gemächlich in unter 9 Sekunden über die Bühne, aber der Levar ist auch kein echter Sportler bei einem Leergewicht von 1,8 Tonnen. Der Innenraum ist allerdings überwältigend schön gestaltet und verarbeitet.

Porsche Macan Turbo Performance

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Aufgebohrt: Der Macan Turbo zieht noch besser mit Performance-Paket (© Porsche)

Die Zuffenhausener Autobauer toppen mit dem Performance Paket für das Erfolgsmodell Macan Turbo die Leistungsdaten des schwäbischen Schönlings nochmals. Am oberen Ende der Leistungskette stehen dem Macan Turbo Performance nun im 4,70 Meter langen SUV ein 3,6 Liter V6 mit starken 440 PS und 570 Newtonmetern zur Verfügung. Die Sportwagen-DNA schlummert auch im Macan. Er ist agil in Kurven und hart gefedert, eben typisch Porsche. Rund 7.000 € lässt sich Porsche das Upgrade kosten. Belohnt wird der Fahrer dafür nicht nur mit noch mehr Leistung, sondern mit deutlich schnelleren Schaltvorgängen des sensationellen Doppelkupplungsgetriebes. Auch in schnellen Kurven, im Drift oder auf der Landstraße kann dem Fahrwerk des Macan keiner so schnell das Wasser reichen.

Mercedes-Maybach G 650 Landaulet

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Gelungene Vereinigung: Maybach mit G-Klasse Genen - Der Landaulet  (© Maybach)

Der Name Maybach ruft automatisch Bilder im Kopf hervor. Bilder von extravaganten Fahrzeugen, ultimativen Chauffeurs-Limousinen und von Luxus in perfekter Verarbeitung. Was Daimler jedoch auf dem Genfer Automobilsalon 2017 präsentiert, verschlug einigen Gästen nachhaltig die Sprache. Der Hauch von Luxus blieb, als der Schleier sich vom neuen G 650 Lanaulet gehoben hatte. Präsentiert wurde jedoch eine Symbiose aus G-Klasse und einem rollenden Schweizer Chalet – in einer sensationellen Farb- und Formgebung. Dem Mercedes-Maybach G 650 Landaulet dient als Basis der Mercedes-Benz G500 4×4², welcher das Konzept der G-Klasse sowieso schon ans Limit getrieben hat. Permanenter Allradantrieb, 44 Zentimeter Bodenfreiheit, Portalachsen und drei 100% Differentialsperren, Überlänge von 5,30 Meter, und all das in einer grandiosen Verpackung. Der Preis liegt im Gegenwert von ca. 20 kg Feingold, also ca. 750.000 €. Befeuert wird das rollende Bergmassiv mit Luxusausstattung und einem Gewicht von über 3,3 Tonnen, natürlich, von einem 6 Liter V12 Biturbo-Motor mit 630 PS. Der dürfte aus dem G 65 von AMG hinlänglich bekannt sein. Das „Landaulet“ Verdeck lässt sich nach hinten öffnen. In einer Auflage von limitierten 99 Stück wird das Maybach SUV in einer Manufaktur bei Magna Steyr gebaut.

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