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Supercars – Leichtbau extrem

Supercars - Leichtbau Extrem

Sky TV-Programm MOTORVISION TV | Sonntag, 21. August ab 23:40 Uhr

Federleicht und rasend schnell: Leichtbau extrem bei Supercars

Im Motorsport ist der Leichtbau schon lange bekannt ist, nun findet er auch immer öfter Einzug in Straßenfahrzeuge. Denn wer Gewicht verliert, gewinnt Speed, Dynamik und optimiertes Fahrverhalten. Karbon ist dabei häufig das Stichwort. Aus England kommen gleich mehrere superleichte Sportwagen: Lotus, Caterham und Radical wissen, wie man richtig abspeckt.

Caterham 620R
Supercars: Der Caterham 620 R ist ein reines Spaßgefährt

So bringt der Caterham 620 R gerade einmal 545 Kilo auf die Waage. Seine 310 PS leitet der Brite dabei ungefiltert über eine sogenannte De-Dion Hinterachse auf die Straße. Das ist eine aufgehängte starre Hinterachse die den Fahrer dazu zwingt, selbst beim geradeaus fahren ordentlich zuzupacken. Wer in den 620 R steigt, sollte allerdings genau wissen was er macht. Der Brite besitzt weder Servolenkung noch ABS, ESP oder eine Traktionskontrolle. Braucht er auch nicht, denn das wäre in diesem puristischen Renner einfach fehl am Platz.

Lotus Elise
Supercars: Die Elise von Lotus liebt Kurvenfahrten und kurze Sprints

Auch die Lotus Elise, die seit rund 20 Jahren mit ihrem „Spielzeugauto-Look“ erfolgreich unterwegs ist, gehört zu den Federleichtgewichten der Automobilwelt. Gerade einmal 876 Kilogramm bringt die 3,80 Meter lange Traditions-Britin auf die Waage, so dass neben ihr selbst ein Mini Cooper wie ein dicker Klotz wirkt. Angetrieben wird sie von einem 1,6 Liter-Vierzylinder Motor aus dem Hause Toyota, der in der Lotus Elise 136 PS leistet. Sitzriesen haben es in der Elise schwer, wer eine Körpergröße über 1,85 Meter hat, muss sich in die Elise regelrecht hineinfalten. Einmal Platz genommen, hängt der Popo nur noch wenige Zentimeter über der Straße und auf allzu opulentes Dämm-Material wurde an vielen Stellen bewußt verzichtet – denn leicht war ja hier das Stichwort. Eine Fahrt in der Briten-Schaukel ist wie ein Tiefflug in einem Bell UH-1D Helikopter – nur besser.

Radical RXC
Supercars: Der Radical RXC ist anders - und das ist auch gut so!

Mit dem Radical RXC bietet auch das britische Unternehmen Radical einen leichten Supersportler an. Der Modellname leitet sich ab von Radical Xtreme Coupé. Dass sich der Autobauer für seine Rennwagen moderne Le Mans-Racern zum Vorbild nimmt, zeigt sich auch am Radical RXC. Der Sportwagen ist optisch aggressiver, dynamischer und performance-orientierter als alles, was der Automarkt bisher zu bieten hatte – und verfügt dennoch über eine Straßenzulassung. Für den Antrieb des 940 Kilo schweren Briten sorgt in der stärksten Version ein 460 PS starker 3,5-Liter V6-BiTurbo Motor von Ford. Wirklich ganz alltagstauglich ist der Radical nicht, zu tief hängt er dafür über dem Asphalt, macht aber mit aufgeklappten Flügeltüren echt was her und verfügt wie echte Rennfahrzeuge auch über ein Bremsbalance-System. Hiermit lassen sich wunderbar die Kurven anpeilen. Beim Herunterschalten hilft im Radical eine Zwischengasaustomatik mit!

Roding Roadster
Supercars: Der Roding R1 Roadster ist Karbon in seiner schönsten Form

Dass ungefilterter Fahrspaß dank Leichtbau nicht nur aus Großbritannien kommen muss, beweist die Firma Roding. Der Kleinserienhersteller aus der Oberpfalz stellt einen Sportwagen praktisch ganz aus Karbon her, der trotz verhältnismäßig geringer Leistung von 320 PS mit einem Leistungsgewicht von 2,98 Kilo pro PS sogar den Porsche GT3 in den Schatten stellt. Das Triebwerk in dem Kohlefaser-Schönling stammt von BMW und der Roding Roadster R1 beschleunigt damit in unter 4 Sekunden auf 100 km/h.

Fahreindrücke sowie weitere Infos zu diesen vier Leichtbau-Helden präsentieren wir Euch in dieser Folge von  Supercars am Montag, den 15. August ab 22:35 Uhr auf MOTORVISION TV.

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