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NASCAR Truck Series – Ford EcoBoost 200

ASCAR Camping World Truck Series Ford EcoBoost 200 Miami Highlights

TV-Programm MOTORVISION.TV Samstag, 26. November ab 20:00 Uhr

NASCAR Camping World Truck Series, Ford EcoBoost 200 Highlights vom Homestead Miami Speedway

MOTORVISION TV zeigt am Samstag, den 26. November ab 20:00 Uhr alle Höhepunkte und die besten Rennbilder vom Finale der NASCAR Camping World Truck Series vom Homestead Miami Speedway in einer einstündigen Zusammenfassung mit Expertenkommentar von Pete Fink.

Das Chase Finale der Truck Series aus Florida

Das siebte und letzte Rennen im neu eingeführten Chase-Format der NASCAR Camping World Truck Series wurde am dritten November-Wochenende im Vorfeld der Xfinity und Sprint Cup Meisterschaft auf dem 1,5-Meilen Oval in Homestead Miami gefahren. Autobauer Ford ist Titelsponsor für das ganze Champions-Weekend, und alle Final-Läufe der landesweiten NASCAR Ligen stehen unter dem Label Ford EcoBoost 200, 300 und 400.

NASCAR Camping World Truck Series_Ford EcoBoost 200_Highlights

Mit ein wenig Schadenfreude darf man bemerken, dass die meisten Rennsiege beim Ford EcoBoost 200, schaut man auf die Herstellerzugehörigkeit der Gewinner-Teams, mit bisher sechs Zählern auf Toyota und nicht auf Ford entfallen. Den globalen Verkaufszahlen des Ford EcoBoost Motors tut dies trotzdem keinen Abbruch. Bei aller Liebe zur V8-Kultur hat Ford mit den kleinvolumigen und turboaufgeladenen EcoBoost Aggregaten einen großen Wurf gelandet, welche im Vergleich zu den Achtzylinder-Vorgängermodellen eine um 30% verbesserte Kraftstoffeffizienz aufweisen, und ca. 12-15% weniger Treibhausgase produzieren, als ihre bösen, großen Brüder.

NASCAR Camping World Truck Series_Ford EcoBoost 200_EcoBoost Motor
Produktion des EcoBoost Motors bei Ford (© FORD)

Ein Reihendreizylinder, Vierzylinder und ein V6-Motor stehen mit dem EcoBoost Label zur Verfügung und werden im Ford Focus, Fiesta, Transit, Galaxy, Falcon und sogar im Volvo S60 verbaut. Auch den Land Rover Discovery Sport und den Jaguar XE (das 2015er Modell) gibt es mit einem EcoBoost Motor von Ford. Der Dreizylinder Motor aus der EcoBoost Baureihe wurde 2016 bereits zum fünften Mal in Folge zum “International Engine of the Year” in der Kategorie “Bester Motor bis 1,0 Liter Hubraum” gewählt.

William Byron auf der Miami Pole

Mit einer Geschwindigkeit von über 171 Meilen pro Stunde machte William Byron #9 in der ersten Practice Runde auf dem Homestead Miami Speedway mobil und ließ die Konkurrenz auf der 1,5-Meilen Strecke erst einmal hinter sich. Sprint Cup Pilot Kyle Larson #24 und Truck Series Finalkandidat Johnny Sauter #21 konnten Byron im Liberty University Toyota nicht einholen.

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William Byron auf der Miami Pole (© NASCAR)

Der behielt auch im finalen Training und in der Zeit-Qualifikation die Nase vorne und sicherte sich damit die Pole für das 2016 Ford EcoBoost 200 im Florida. Die Top 5 im Startfeld machten Cole Custer #00, Kyle Larson #24, Matt Crafton #88 und Spencer Galagher #23 komplett.

Die NASCAR Truck Series Final Four

Christopher Bell #4, Timothy Peters #17, Jonny Sauter #21 und Matt Crafton #88 traten in Miami als Finalkandidaten für die Meisterschaft in der NASCAR Camping World Truck Series an.

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Die Camping World Truck Series Finalklasse 2016 (© NASCAR)

Der erst 21-jährige Titelverteidiger Christopher Bell #4 aus dem Rennstall von Kyle Busch Motorsports musste sich beim Finalrennen in Miami gegen Veteranen wie Crafton und Sauter behaupten. Bei seinem bisher einzigen Start in Miami im letzten Jahr ging dem Youngster in Runde 131 der Sprit aus, und er wurde nur als 25. gewertet. Hier ist also noch deutlich Luft nach oben. Bei seinen 22 Starts in der Saison 2016 erreichte Bell einen Sieg, neun Top 5 und 16 Top 10 Ergebnisse.

Jonny Sauter #21 ging mit einer deutlich besseren Bilanz ins Miami-Rennen. Eine Pole, drei Siege, elf Top 5 Ergebnisse und 18 Mal unter den Top 10 der Saison sind schon ein Statement. Der Truck Pilot aus Wisconsin ist bereits neun Mal in Homestead angetreten, konnte im Jahr 2011 ein Rennen gewinnen, erreichte zwei Top 5 Ergebnisse und fuhr insgesamt sechs Mal unter die Top 10. Im besten Jahr seiner bisherigen Karriere wurde Sauter Vizemeister.

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Das NASCAR Camping World Truck Series Finale aus Miami (© NASCAR)

Timothy Peters #17, der im Vorfeld des Rennens in einem Interview sagte, er möge den Miami Speedway mit seiner abgefahrenen Oberfläche sehr, konnte 2016 keinen Saisonsieg einfahren. Doch Peters gilt trotzdem als “Mr. Consistency”, wenn es um Fahrleistungen in der Camping World Truck Series geht. Acht Top 5 und 15 Top 10 Ergebnissen nahm der Red Horse Pilot in dieser Saison mit. Peters hatte es noch nie geschafft, in Homestead zu gewinnen, konnte aber immerhin drei Top 5 und sechs Top 10 Ergebnisse hier abliefern.

Matt Crafton #88 trat eindeutig als Schwergewicht zum Ford EcoBoost 200 an. In der letzten Saison gewann er das Rennen in Florida von der Pole aus und konnte insgesamt bisher drei Top 5 und sieben Top 10 Ergebnisse während seiner bisherigen Karriere in Miami einfahren. Zudem dominierte der Menards Pilot in den zurückliegenden drei Saisons die Rennen auf der Mittelstrecke. Bei seinen letzten 25 Starts auf Ovalen ähnlich der Miami-Strecke gewann Crafton sieben Mal, platzierte sich satte 17 Mal in den Top 5 und 22 Mal in den Top 10. Zwei Siege, acht Top 5 Positionen und 15 Top 10 Ergebnisse sind die Bilanz für das Rennjahr 2016.

Startaufstellung Ford EcoBoost 200

Pos.: Fahrer: Pos.: Fahrer:
Pole: William Byron #9 2 Cole Custer #00
3 Kyle Larson #24 4 Matt Crafton #88
5 Spencer Gallagher #23 6 John H Nemechek
7 Tyler Reddick #29 8 Christopher Bell #4
9 Brady Boswell #05 10 Noah Gragson #18
11 Ben Rhodes #41 12 Jesse Little #97
13 Timothy Peters #17 14 Ben Kennedy #33
15 Ryan Truex #81 16 Cameron Hayley #13
17 Daniel Suarez #51 18 Daniel Hemric #19
19 Johnny Sauter #21 20 Rico Abreu #98
21 Scott Lagasse Jr. #02 22 Matt Tifft #11
23 Grant Enfinger #92 24 Austin Hill #20
25 Stewart Friesen #16 26 Patrick Staropoli #07
27 Austin Wayne Self #22 28 Reed Sorenson #49
29 Alon Day #71 30 Jordan Anderson #66
31 Spencer Boyd #50 32 Travis Kvapil #1
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