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NASCAR live – STP 500 Martinsville

NASCAR Sprint Cup STP 500 Live aus Martinsville

NASCAR live im deutschen TV | Das NASCAR Sprint Cup STP 500 vom Martinsville Speedway. Sechstes Liverennen der Saison, Sonntag 03.04.2016 ab 18:30 Uhr auf MOTORVISION TV

MOTORVISION TV überträgt das sechste NASCAR Live Rennen der Sprint Cup Saison 2016 vom Martinsville Speedway am Sonntagabend, den 03. April 2016 LIVE ab 18:30 Uhr. Wir übertragen das Rennen wie immer in Zweikanalton mit US-Original Tonoption, im NASCAR Live-Studio sind diesmal für Euch Pete Fink und Stefan Oberndorfer.  

NASCAR Sprint Cup live aus Martinsville
NASCAR Sprint Cup Live aus Martinsville (© NASCAR)

NASCAR Sprint Cup STP 500 Martinsville: Sendezeit und Wetter

MOTORVISION TV schaltet ab 18:30 Uhr live ins Henry County nach Virginia und erwarten nach einer ca. 30 Minuten Pre-Race Show um ca. 19:00 Uhr die US-Hymne und das berühmteste Kommando im Motorsport “Drivers! Start your engines!” Gegen 19:13 Uhr fällt dann am Martinsville Speedway NASCAR Track die Green Flag.

Die Wettervorhersage für das STP 500 Rennen über 500 Runden ist (Stand 01.04.) aktuell für den Sonntag relativ gut. Nach leichtem Regen am Morgen klart das Wetter auf und zur Rennzeit beträgt die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge aktuell 0%. In der Nacht von Freitag auf Samstag wird es allerdings am Track in Martinsville zu Gewittern und starkem Regen kommen, was eventuell den Trainingsplan durcheinander bringen könnte. Die Windgeschwindigkeit liegt in Martinsville zum STP 500 Rennen bei ca. 23 km/h aus West.

Was macht der Hauptsponsor STP?

Die geniale Idee hinter dem 1954 gegründeten Garagen-Unternehmen STP und das erste Produkt aus der Reihe der “Scientifically Treated Petroleum” war der STP Ölzusatz. Der verhinderte zuverlässig das Reißen des Ölfilms bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck, was sich natürlich besonders kritisch bei Hochleistungsmotoren auswirkt. Für STP war darum der Rennsport schon zu Beginn der

NASCAR Sprint Cup STP 500 Martinsville Live Sponsorinfo

Unternehmensentwicklung eine ideale Werbeplattform und der Verkauf der Produkte wurde in den Jahren nach 1961 so richtig angekurbelt. Der Autohersteller Studebaker erkannte früh das Potenzial der Firma und kaufte STP noch im selben Jahr, was sich 1966, als Studebaker die Autoproduktion einstellen musste, als echter Glücksgriff erweisen sollte. Ab da war STP ständig an den Rennstrecken präsent und sponsorte ab 1963 sogar ein eigenes Indy Car Rennteam. Aus einem Kleinunternehmen mit einem Startkapital von 3.000 US-Dollar wurde innerhalb von nur 14 Jahren eine landesweit operierende Firma mit 43 Millionen US-Dollar Umsatz und über 200.000 Tankstellen-Outlets!

STP NASCAR-Fahrzeug von Richard Petty in Sonoma
Der Martinsville Rennsponsor STP auf dem Richard Petty Pontiac von 1983 (© NASCAR)

Von 1972 bis ins Jahr 2000 war STP als Hauptsponsor auf der legendären #43 von Richard Petty, von Bobby Hamilton und John Andretti in der NASCAR aktiv und war ausserdem auch der Sponsor von Mario Andretti in der Indy Car Series. Im Laufe der Zeit wurden unter dem STP Markenlabel neue Produkte entwickelt, unter anderem auch Benzinzusätze für mehr Leistung und eine höhere Klopffestigkeit von Kraftstoffen, sowie Motorreiniger und Reinigungs- und Dichtzusätze für Öl- und Bremssysteme von Motoren. Im Jahr 2013 kehrte STP als Sponsor in die NASCAR zurück und übernahm die Namensrechte für das Martinsville Rennen mit dem STP Gas Booster 500. Von 2011 bis 2013 gabs auch für das STP 300 in der Nationwide Series auf dem Chicagoland Speedway Sponsorengeld.

Richard Petty für von Sieg zu Sieg mit dem STP Auto
Der "Son of a Gun" Richard Petty mit STP Sponsor am Heck (© NASCAR)

Eine Uhr als Siegtrophäe: Die Ridgeway Grandfather Clocks

Neben der Tatsache, dass der Martinsville Track der kleinste Rennkurs im NASCAR Kalender ist, gibt es in der Victory Lane eine weitere Beosnderheit, die auf die Rennsieger wartet. Statt einer Trophähe aus Edelmetall, Glas oder vielleicht einer Kombination daraus, erhalten die Gewinner der Martinsville Rennen traditionell eine echte Ridgeway Granfather Standuhr. Die kann man auch nicht alleine tragen, dazu braucht es mindestens zwei gut gefütterte Möbelpacker, denn diese Teile aus massivem Edelholz mit Broze- oder Messingpendeln und Gewichten wiegen bis zu 100 Kilogramm.

NASCAR Denny Hamlin mit Grandfather Clock 
Denny Hamlin gewinnt seine fünfte Grandfather Clock (© NASCAR)

Im freien Handel sind diese herrlich gearbeiteten Standuhren leicht 10.000 US-Dollar und mehr wert. Das Städtchen Ridgeway, keine 15 Autominiuten vom Martinsville Speedway entfernt, war seit 1960 das Mekka des Grandfather Standuhrenbaus, die dort exklusiv gefertigt wurden. Seit Mitte der 60er Jahre existiert die Kooperation zwischen den Uhrenbauern von Ridgeway und dem Speedway in Martinsville, so dass die Rennsieger hier traditionell um die Grandfather Clock fahren.

Jimmie Johnson mit Ridgeway Grandfather Clock
Das #48 Team von Hendrick Motorsport in der Victory Lane von Martinsville  (© NASCAR)

Obwohl die Howard Miller Möbel Gruppe die Firma Ridgewayclocks aufgekauft hat (und die Uhrenproduktion mittlerweile in der Miller´schen Möbelfabrik am Lake Michigan stattfindet und nicht mehr in Virginia), verblieb der Firmenhauptsitz weiterin in Ridgeway bei Martinsville. “King” Richard Petty besitzt nicht weniger als 16 dieser Uhren; 15 für Rennsiege und eine als Geschenk zum 30-jährigen Kooperations-Jubiläum.

Der Martinsville Speedway: Die Paperclip

Der legendärste Short-Track der NASCAR trägt seinen Spitznamen “Paperclip” selbstverständich durch seine typische Form, die stark an eine Büroklammer erinnert. Der Track ist so kurz, dass die Boxengasse (also der innere Draht der Büroklammer) bis 1999 um den ganzen Track führte, damals waren die Boxenplätze zu beiden Seiten der Geraden angeordnet. Um diesen Nachteil

Martinsville Speedway Luftbild
NASCAR Short-Story: Die Paperclip von Martinsville aus der Luft (© NASCAR)

auszugleichen wurde die Boxengasseneinfahrt vom Ausgang des Turn 3 an den Ausgang von Turn 2 verlegt. Die Garagen sind seit dieser Zeit im Infield an der Gegengeraden aufgereit, die Pitstalls entlang der Zielgeraden. Die Turns 1 und 2 nach der Startlinie haben einen etwas größeren Kurvenradius, als die Kurven am anderen Ende des Mini-Ovals. Erbaut wurde das Oval 1947 als einer der ersten geteerten Ovalkurse der NASCAR.

Die Kurven und die Anfahrt zur Boxengasse haben eine Betonoberfläche, was die Kurven ziemlich rutschig machen kann. Die Höchstgeschwindigkeit in der Paperclip von Martinsville beträgt im Training um die 95 Meilen pro Stunde, Joey Logano #22 hält den Qualifikationsrekord mit 100,201 mph, also 161,22 km/h. Die Renngeschwindigeit liegt ungefähr bei 82 mph.

Martinsville Speedway Overview
Der leere Martinsville Track (© Galaxy Trooper CC BY-SA 3.0)

Die Kurven sind mit einem Banking von 12 Grad sehr flach und wer im Rennen in Martinsville auf die äußere Spur gerät, wird auf dem Short-Track normalerweise gnadenlos nach hinten gereicht. Für die Fahrzeuge ist die Belastung beim STP 500 Rennen enorm. In den 500 Runden über 263 Meilen Distanz gehen die Fahrer (theoretisch) bis zu 1000 Mal vor den Kurven auf die Bremse, um dann wieder möglichst schnell aus den flachen Kurven herauszuschleunigen. Eine Tortur für das Material. Trivia: Beim ersten NASCAR Rennen auf dem Martinsville Kurs 1948 erreichten nur vier Fahrzeuge das Ziel, alle anderen fielen mit Defekten oder nach Crashs aus.

STP 500 Startaufstellung und Renninfos

NASCAR Sprint Cup STP 500 Joey Logano auf der Martinsville Pole
Logano startet beim STP 500 zum dritten Mal von der Martinsville Pole (© NASCAR)

Joey Logano #22 startet zum dritten Mal in Folge von der Martinsville Pole. Der Penske Pilot fuhr bei allen drei Qualifikationsläufen ganz nach vorne. Zusammen mit Logano startet erfreulicherweise Kasey Kahne #5 aus der ersten Reihe ins STP 500. Tony Stewart Ersatzmann Brian Vickers #14 hat Startplatz drei neben Paul Menard #27 inne. Rocketman Ryan Newman #31 macht die Top 5 in Martinsville komplett.

Jimmie Johnson #48 startet als achtfacher Gewinner auf der Strecke in Martinsville zum STP 500 von ungewohnt weit hinten, nämlich nur von Platz 24 aus ins Rennen. Auch Nebenmann Kurt Busch #41 (Startplatz 23) und Kevin Harvick #4 (Startplatz 19) hatten keine besonders gute Qualifikations-Pace. Hier die komplette STP 500 Startaufstellung:

Pos.: Fahrer: Pos.: Fahrer:
Pole:  Joey Logano #22 2  Kasey Kahne #5
3  Brian Vickers #14 4  Paul Menard #27
5  Ryan Newman #31 6  AJ Almendinger #47
7  Kyle Busch #18 8  Denny Hamlin #11
9  Matt Kenseth #20 10  Chase Elliott #24
11  Brad Keselowski #2 12  Ryan Blaney #21
13  Ricky Stenhouse Jr. #17 14  Greg Biffle #16
15  Jamie McMurray #1 16  Martin Truex Jr. #78
17  Kyle Larson #42 18  Casey Mears #13
19  Kavin Harvick #4 20  Aric Almirola #43
21  Dale Earnhardt Jr. #88 22  David Ragan #23
23  Kurt Busch #41 24  Jimme Johnson #48
25  Carl Edwards #19 26  Brian Scott #44
27  Michael McDowell #95 28  Danica Patrick #10
29  Austin Dillon #3 30  Clint Bowyer #15
31  Cole Whitt #98 32  Trevor Bayne #6
33  Landon Cassill #38 34  Regan Smith #7
35  Matt DiBennedetto #83 36  Chris Buescher #34
37  Joey Gase #32 38  Michael Annett #46
39  Josh Wise #30 40  Reed Sorenson #55

MOTORVISION TV überträgt alle 36 Punktrennen der NASCAR Sprint Cup Serie 2016 und das SPRINT All-Star Race vom Charlotte Motor Speedway live und exklusiv auf Sky und TELECLUB. Den Rennkalender mit allen weiteren Sendezeiten der NASCAR gibt >>> hier.

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