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NASCAR live – Pennsylvania 400

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NASCAR live im deutschen Fernsehen:

NASCAR Sprint Cup Pennsylvania 400 vom Pocono Raceway: Liverennen Nummer 22 der Saison wetterbedingt verschoben auf MONTAG, 01. August ab 16:30 Uhr Uhr auf MOTORVISION TV

MOTORVISION TV überträgt das 21. Punktrennen der NASCAR Sprint Cup Saison 2016 vom Pocono Raceway am Sonntag, den 31. Juli live und exklusiv auf Sky. Wir zeigen das Rennen aus Long Pond, Pennsylvania wie immer in Zweikanalton. Über die Optionstaste der Fernbedienung steht also auch der US-Originalton zur Verfügung. Im NASCAR Live Studio sind diesmal für Euch am Mikrofon Pete Fink und Lenz Leberkern.  

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Regen in Long Pond: Nichts ging mehr auf dem Tricky Triangle von Pocono (© NASCAR)

Pennsylvania 400 Rennen verschoben

Aufgrund schlechter Wetterbedingungen hat die NASCAR Rennleitung sich am Sonntagabend gegen 20:40 Uhr dazu entschlossen, das Pennsylvania 400 auf den Montag, 01. August zu verschieben. Der neue Rennstart ist für 11:00 Uhr Ortszeit vorgesehen was bedeutet, dass wir spätestens ab 16:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit wieder für Euch live auf Sendung gehen werden. Es wird eine 30-minütige Pre-Race Show geben und nach der Invocation ab ca. 17:07 rechnen wir am Track in Pocono mit der Green Flag.

Aktuell liegt die Regenwahrscheinlichkeit laut örtlichem Wetterdienst für die neue Startzeit des Pennsylvania 400 am Montag bei “nur” 33%. Der Vormittag wird neblig in Long Pond, Pennsylvania, im Laufe des Vormittags könntes es in der Gegend aber auch noch zu Gewittern kommen. Ein echt stabiles Wetterfenster für Racing wäre Dienstag ab ca. 15:00 Uhr Ortszeit.

NASCAR Sprint Cup Pennsylvania 400 Sendezeit und Wetter

MOTORVISION TV schaltet ab 19:00 Uhr am Sonntagabend live an das “Tricky Triangle” von Pocono für das 22. Liverennen der NASCAR Sprint Cup Saison 2016. Nach einer Pre-Race Show von ca. 30 Minuten erwarten wir gegen 19:30 Uhr die US-Hymne und das berühmteste Kommando im Motorsport “Drivers! Start your engines!”. Gegen 19:48 Uhr fällt dann auf dem Dreieckskurs in Pennsylvania die Green Flag.

Die Wettervorhersage für das Pennsylvania 400 Rennen über 160 Runden entsprechend 400 Meilen oder 643 Kilometer ist (Stand 28.07.) aktuell für das ganze Rennwochenende nicht besonders gut. Am Freitagvormittag kommt es mit fast 100%-iger Wahrscheinlichkeit zu Regenfällen, bis sich das Wetter in der Nacht auf Samstag wieder beruhigt hat.

Den ganzen Samstag und Sonntag über gibt der Wetterdienst für den Pocono-Track durchgehend eine Regenwahrscheinlichkeit von derzeit 58% aus. Erst in der Nacht zum Montag ist eine Wetterbesserung in Sicht.

Pennsylvania 400: Werbung in eigener Sache

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Das Pennsylvania 400 ist das zweite NASCAR Saisonrennen in Pocono (© NASCAR)

Nach dem Sponsoring durch Microsoft für Windows 10 im Jahr 2015 konnte für das zweite Saisonrennen 2016 auf dem Pocono Raceway offenbar diesmal kein Titelsponsor gewonnen werden. Das Rennen heißt darum schlicht und ergreifend einfach Pennsylvania 400. Der US-Bundesstaat Pennsylvania war eines der 13 Gründungsmitglieder der USA und liegt ganz gut rechteckig westlich von New York und kratzt mit seiner nordwestlichsten Ecke schon am Lake Erie. Im Süden schließen sich die Bundesstaaten New Jersey, Delaware, Maryland und West Virgina an.

NASCAR Stadtparade in Phillie
NASCAR Werbung auf den Straßen von Philadelphia (© NASCAR)

Als Rückzahlung für einen Kredit an das englische Königshaus vermachte König Charles  II. im Jahr 1681 William Penn (der zwischen den weißen Siedlern und den Delaware Indianern nach dem dritten Britisch-Holländischen Krieg einen Friedensvertrag verhandelt hatte) das Land des heutigen Bundesstaates und benannte es von Sylvania in Pennsylvania um.

William Penn, als Anhänger der Glaubensrichtung der Quaker (welche in England keinen guten Stand hatte und sogar verfolgt wurde) erdachte eine damals hochmoderne Staatsverfassung, inklusive eingesetzter Verwaltungsbeamter für die 67 Verwaltungsbezirke und die garantierte freie Religionsausübung. Der Staat hat wegen seines Gründers heute nach wie vor den Beinamen “Quaker-State” oder “Corner-State”, für seine rechteckige Form. Den Namen Quaker State kennen wir vom Quaker State 400 NASCAR Rennen. Seit 1787 ist Pennsylvania Teil der Vereinigten Staaten von Amerika.

NASCAR Stadtparade in Philadelphia
NASCAR Stadtparade in Philadelphia (© NASCAR)

Die größte Stadt von Pennsylvania ist Philadelphia mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern, die Hauptstadt Harrisburg liegt am Fluss Delaware, der mitten durch Pennsylvania fließt. In Pennsylvania ist Stock Car Rennen nicht wirklich Volkssport, obwohl das Schmuggeln von schwarzgebranntem Schnaps aus den Appalachen in die Südstaaten der USA mit hier erfunden wurde. Zu Zeiten der Prohibition gab es in den verwinkelten Ausläufern dieses Gebirges in Pennsylvania tausende illegaler Destillen. Das Tricky Triangle von Pocono liegt im Verwaltungsbezirk Monroe im östlichen Teil von Pennsylvania, zwei Fahrtstunden nördlich von Philadelphia.

Pocono Raceway Track Facts und Renninfos

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Der Pocono Raceway aus der Luft: Das Tricky Triangel (© NASCAR)

Mit einer Länge von 2,5 Meilen ist der Pocono Raceway in Long Pond eigentlich ein Superspeedway. Wegen der ungewöhnlichen Dreiecksform und dem flachen Banking müssen die NASCAR Piloten aber auf dem Track von Pocono vor den Kurven auf jeden Fall vom Gas (die Indy-Cars bremsen hier sogar sehr kräftig herunter), so dass hier keine Geschwindigkeiten erreicht werden, die üblicherweise auf den NASCAR Superspeedways von Talladega und Daytona möglich sind. Darum wird in Pocono auch nicht mit Restrictor Plates gefahren. Kyle Larson #42 hält aktuell den Track Rekord im Training mit 183 Meilen/h (also ca. 294 km/h).

Jeff Gordon beim Pennsylvanai 400 
Rekordsieger Gordon bei einer Pressekonferenz in Pocono (© NASCAR)

Die meisten Siege in Pocono, nämlich sechs an der Zahl, und die meisten Starts bisher mit 46 Stück verbucht unangefochten Jeff Gordon für sich, der auch den Geschwindigkeits-Rennrekord in Pocono mit 233 km/h hält. Tony Stewart #14 kann auf 35 Starts in Pocono zurückblicken und gewann zwei Mal auf dem Tricky Triangle. Gordon wird den immer noch nicht fahrtauglichen Dale Earnhardt Junior auch beim Pennsylvania 400 Rennen in der Startnummer #88 für Hendrick Motorsports vertreten.

Junior in Pocono
Dale Earnhardt Junior in der Boxengasse von Pocono - nur Zuschauer (© NASCAR)

Neben Gordon und Stewart gibt es sechs aktive Fahrer (wir zählen Gordon jetzt einfach mal stillschweigend als aktiven Piloten) mit Mehrfachsiegen in Pocono: Denny Hamlin #11 (4), Jimmie Johnson #48 (3), Carl Edwards #19 (2), Kasey Kahne #5 (2), Kurt Busch #41 (2) und Dale Earnhardt Jr. #88 (ebenfalls 2 Siege). Johnson gewann noch nie ein Augustrennen in Pocono.

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Jimmie Johnson und Crewchief Chad Knaus (v.l.) beim Sieg 2009 in Pocono (© NASCAR)

Den Pocono Raceway als D-Oval zu bezeichnen wäre übrigens falsch, weil die Strecke nicht einem solch typischen Design mit 4 Kurven und einem ausgestellten D-Bogen als Start/Ziel Geraden entspricht wie das z.B. in Kentucky, Daytona oder Kansas der Fall ist. Der Kurs im US-Bundesstaat Pennsylvania ist tatsächlich „richtig“ dreieckig (die NASCAR spricht von einem Tri-Oval) und hat darum auch den Spitznamen „The Tricky Triangle“.

Das Infield von Pocono gehört zu den größten und schönsten im ganzen NASCAR Streckenkalender und die Rennstrecke liegt innerhalb eines 200 Meilen Einzugsgebietes von ca. 60 Millionen Amerikanern, keine 120 Meilen entfernt von New York und Philadelphia. Pocono ist entsprechend gut besucht und bietet auf den Tribünen Platz für ca. 74.000 Zuschauer. Eröffnet wurde die Strecke im Jahr 1974.

Volles Haus in Pocono
Volle Hütte: Ricky Stenhouse Jr. vor Poconos Bill France Tower (© NASCAR)

Der Pocono Racetrack ist aus zwei Gründen bei den NASCAR Sprint Cup Piloten verhasst und gleichzeitig geliebt: Auf den Geraden kann man ordentlich Gas geben, der Track ist sehr breit; in Pocono sind auch in den Kurven vier- oder sogar fünfreihige Überholmanöver möglich und die Asphaltdecke ist flach wie ein Brett und sehr, sehr schnell. Das auf der Plusseite. Die Rennstrecke hat aber auch ihre ureigenen Tücken.

Jede der drei Kurven hat ein unterschiedliches Banking. Kurve 1 ist dem Trenton Speedway nachempfunden und hat eine Überhöhung von 14 Grad. Die zweite Kurve des Tricky Triangle mit 8 Grad Banking ist den Turns auf dem Track von Indianapolis nachempfunden. Kurve Nummer 3 ist mit 6 Grad noch flacher und wurde den Kurven der Milwaukee Mile nachgebaut.

Reifen fassen In Pocono
Reifen fassen in Pocono für das Pennsylvania 400 (© NASCAR)

Da es nicht möglich ist, ein NASCAR Sprint Cup Fahrzeug auf drei unterschiedliche Kurvensteigungen gleich gut einzustellen, werden alle Setups beim Pennsylvania 400 Rennen, wie üblich auf diesem Kurs, höchstens Kompromisslösungen sein. Kurven lassen sich in Pocono nur mit sehr neuen Reifen ganz eng anfahren, die Temperaturbelastung für die Gummiwalzen wird vor allem auf der Außenseite extrem hoch. Der Reifenumfang ist auf der Außenseite 20 Millimeter größer, als auf der Innenseite. Innen werden auch nur ca. 1,3 bar Druck gefahren.

Kyle Larson in Pocono_CREDITS_NASCAR
Flaches Banking auf dem Pocono Raceway (© NASCAR)

Vor allem in Turn 2 müssen die NASCAR Piloten sehr auf ihre Straßenlage achten, denn unter dem Pocono Turn 2 hindurch führt ein Tunnel ins Infield und der kann die Streckenperformance sehr schnell und nachhaltig verändern. Die beiden Tunnelröhren wirken für die darüber liegende Rennstrecke wie ein Kühlsystem und können die Streckentemperatur verändern, was in machen Rennen schon zu heftigen Drifts und Drehern im sogenannten Tunnel-Turn von Pocono geführt hat. Zusätzlich hat der Kurs an dieser Stelle trotz der Nachbesserungen mit frischem Teer im Jahre 2012 immer noch beträchtliche Bodenwellen. Dies macht die Kurve Nummer 2 zu einer der gefährlichsten Ecken (im wahrsten Sinne des Wortes) der ganzen NASCAR Saison.

Logano beim Boxenstopp in Pocono
Joey Logano #22 2015 beim Boxenstopp in Pocono (© NASCAR)

Das Fuel-Window beim Pennsylvania 400 beträgt zwischen 33 und 36 Runden und im Vorjahr verloren sowohl Joey Logano #22 und Kyle Busch #18 den Spritpoker gegen ihren eigenen Tank. Logano blieb als Führender drei Runden vor dem Rennende liegen, und auch sein Verfolger Kyle Busch lief eine Runde vor Schluss trocken. Matt Kenseth #20 bedankte sich und fuhr seinen ersten Sieg in Pocono nach Hause. Jeff Gordons letzter Rennsieg war 2012, doch dieses Rennen wurde wegen Regens vorzeitig abgebrochen.

Startaufstellung für das Pennsylvania 400

Pennsylvania 400 live auf MOTORVISION TV Truex Pole
Furniture Row in Pennsylvania ganz vorne: Truex auf der Pocono Pole (© NASCAR)

In der Zeitqualifikation sicherte sich Martin Truex Jr. #78 in Pennsylvania die Pocono Pole und damit den dritten Startplatz in der vordersten Reihe der NASCAR Sprint Cup Saison 2016. Er und Toyota-Markenkollege Carl Edwards #19 dominierten das Qualifying auf dem Tricky Triangle. Edwards war in der ersten der drei Qualifikationsrunden schnellster Pilot, dann übernahm Truex in den Runden 2 und 3 die Führung. In der zweiten Startreihe wird Paul Menard #27 von Startplatz drei aus ins Rennen gehen. Denny Hamlin #11 und Ryan Newman #31 machen die Top 5 in Pocono komplett. Tony Stewart #14 wird von Startplatz sechs aus ins Pennsylvania 400 gehen, Jeff Gordon in der #88 startet von Platz 24 aus in die 160 Runden.

Startreihe: Pos.: Fahrer: Pos.: Fahrer:
1 Pole  Martin Truex Jr. #78 2  Carl Edwards #19
2 3  Paul Menard #27 4  Denny Hamlin #11
3 5  Ryan Newman #31 6  Tony Stewart #14
4 7  Brad Keselowski #2 8  Chase Elliott #24
5 9  Matt Kenseth #20 10  Joey Logano #22
6 11  Kyle Larson #42 12  Austin Dillon #3
7 13  AJ Almendinger #47 14  Ricky Stenhouse Jr. #17
8 15  Kurt Busch #41 16  Kyle Busch #18
9 17  Kevin Harvick #4 18  Ryan Blaney #21
10 19  Jamie McMurray #1 20  Casey Mears #13
11 21  Jimmie Johnson #48 22  Chris Buescher #34
12 23  Kasey Kahne #5 24  Jeff Gordon #88
13 25  Greg Biffle #16 26  Danica Patrick #10
14 27  Aric Almirola #43 28  Clint Bowyer #15
15 29  Michael McDowell #95 30  Regan Smith #7
16 31  Trevor Bayne #6 32  Landon Cassill #38
17 33  David Ragan #23 34  Matt DiBenedetto #83
18 35  Brian Scott #44 36  Cole Whitt #98
19 37  Jeb Burton #32 38  Josh Wise #30
20 39  Michael Annett #46 40  Reed Sorenson #55

MOTORVISION TV überträgt alle 36 Punktrennen der NASCAR Sprint Cup Serie 2016 und das SPRINT All-Star Race vom Charlotte Motor Speedway live und exklusiv auf Sky und TELECLUB. Den Rennkalender mit allen weiteren Sendezeiten der NASCAR gibt >>> hier.

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