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NASCAR live – New Hampshire 301

NASCAR Sprint Cup live New Hampshire 301 New Hampshire Motor Speedway Overview

NASCAR live im deutschen Fernsehen:

NASCAR Sprint Cup New Hampshire 301 vom New Hampshire Motor Speedway. Liverennen Nummer 20 der Saison am Sonntag, den 17. Juli live ab 19:00 Uhr auf MOTORVISION TV

MOTORVISION TV überträgt das 19. Punktrennen der NASCAR Sprint Cup Saison 2016 vom New Hampshire Motor Speedway in Loudon am Sonntag, den 17. Juli live und exklusiv auf Sky. Wir zeigen das Rennen aus New Hampshire wie immer in Zweikanalton, dabei steht als Option auch der US-Originalton zur Verfügung. Im NASCAR Live Studio sind diesmal für Euch am Mikro Pete Fink und NASCAR Fahrer Stefan Oberndorfer.  

NASCAR Sprint Cup live New Hampshire 301 New Hampshire Motor Speedway
Der NASCAR Sprint Cup live aus New Hampshire (© NASCAR)

NASCAR Sprint Cup New Hampshire 301 Sendezeit und Wetter

MOTORVISION TV schaltet ab 19:00 Uhr am Sonntagabend live an den New Hampshire Motor Speedway in der nähe der Kleinstadt Loudon, New Hampshire für das 20. Liverennen der NASCAR Sprint Cup Saison 2016. Wir erwarten nach einer Pre-Race Show von ca. 30 Minuten gegen 19:30 Uhr die US-Hymne und das berühmteste Kommando im Motorsport “Drivers! Start your engines!”. Gegen 19:45 Uhr fällt dann auf der legendären “Magic Mile” die Green Flag.

Die Wettervorhersage für das New Hampshire 301 Rennen über, natürlich, 301 Runden entsprechend 318 Meilen oder 512 Kilometer ist (Stand 15.07.) aktuell für das ganze Rennwochenende sehr gut. Bei Temperaturen im Tageshoch von über 34 Grad sowohl Samstag und Sonntag beleibt das Wetter am New Hampshire Track an der Ostküste der USA trocken und schön. In der Nacht zum Sonntag besteht eine geringe Regenwahrscheinlichkeit von 23%. Am Sonntag klart das Wetter um die Mittagszeit dann vollständig auf und bleibt den ganzen Tag über heiter.

New Hampshire Motor Speedway Track Facts

Der Nordosten der USA rund um die Bundesstaaten Maine, Massachusetts und New York an der Ostküste der USA ist garantiert nicht die beste Gegend für die Austragung von NASCAR Rennen. Umso verwunderlicher ist die Tatsache, dass der 1990 errichtete New Hampshire Motor Speedway von Beginn der Rennaktivitäten an erfolgreich besucht, und bisher immer gut frequentiert war.

NASCAR New Hampshire Track Facts
Die Magic Mile in Loudon aus der Luft (© NASCAR)

Der heutige Track liegt auf dem Gelände des bereits 1960 gegründeten Bryar Motorsports Park und für die ersten drei Rennen war die NASCAR Busch Series (heute Xfinity) auf der „Magic Mile“ unterwegs. Die Meile an der Rocky Pond Road, ca. 8 Kilometer nördlich der Ortschaft Loudon (ca. 5.500 Einwohner) ist allerdings gar keine echte Meile und (je nachdem, wo gemessen wird) 1,058 Meilen (entlang der Außenlinie) bzw. 1,03 Meilen (Mittellinie), also 1,66 Kilometer lang. Das symmetrische Quad-Oval hat nur ein relativ flaches Banking in den Kurven von bis zu 12 Grad. Die Strecke verfügt über kein Flutlicht. Im Jahr 2002 wurde der Apron überteert und zum Teil der Strecke, das Banking damit progressiv und der Track wesentlich besser zu fahren.

Flaches Banking in New Hampshire
Flacher Kurs ohne Apron: Der New Hampshire Motor Speedway (© NASCAR)

Von 1992 bis 1998 wurden auf der Strecke auch Open Wheeler, sprich, CART und Indy Cars, gefahren und noch heute gibt es die entsprechenden Spurmarkierungen auf dem Asphalt des New Hampshire Motor Speedways. Nach zähen Verhandlungen ab 2009 gab es 2012 noch einmal einen Versuch, die Indy Cars an den Track zurückzuholen, was aber nach hinten los ging und aufgrund der schlechten Besucherzahlen wieder fallengelassen wurde.

Der Track in New Hampshire wurde unter anderem auch deswegen berühmt, weil ein Fast-Unfall von Dale Jarrett während einer Gelbphase dazu führte, dass NASCAR ein Race in Richtung Ziellinie während Gelbflaggen endgültig offiziell verbot. Stattdessen wurde die Free Pass Rule eingeführt, auch bekannt unter dem allseits beliebten Namen „Lucky Dog“.

New Hampshire 301: Werbung in eigener Sache

Aus Neu-England kommen die Besten Hummer in den USA. Darum gibt es für den Sieger der NASCAR Rennen am New Hampshire Motor Speedway auch einen Lobster, der, lebendig aber mit vertapten Scheren, dem schnellsten Mann (oder der schnellsten Frau) in der Victory Lane überreicht wird.

Kyle Busch mit Neu England Lobster_CREDITS_NASCAR 
Kyle Busch in der New Hampshire Victory Lane mit Lobster (© NASCAR)

Wegen der häufig vorkommenden Granitformationen hier zwischen Kanada und New York, dem Atlantik und den grünen Bergen der Appalachen, nennt man New Hampshire in den USA auch den “Granite State”. Und wenn man für ein Rennen mal keinen Sponsor hat, dann nennt man sich halt einfach nach seinem wunderbaren Bundesstaat. Der gehörte zu den 13 Gründungsstaaten der USA und zum Club derjenigen Britischen Kolonien, die sich von der Englischen Krone lossagten und, im Falle von New Hampshire, ab 1776 ihr eigenes Süppchen kochten. Die Nummernschilder von New Hampshire tragen daher noch bis heute das Staatsmotto: “Live free or die!” Den prägte General John Stark im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten.

Der New Hampshire Motor Speedway liegt Luftlinie nur etwa 40 Kilometer entfernt von der größten Stadt New Hampshires, Manchester und nur 15 Kilometer vor den Toren von Concord, der Hauptstadt des Bundesstaates, der für alle was zu bieten hat: Für Fußgänger, Radfahrer, Wassersportler, Hochseesegler, Motorsportfans, Bergsteiger, Skifahrer, Kleinkinder und Snobs. Auch ein Berlin gibt es in New Hampshire. Zirka 10% der ersten Siedler und Einwanderer aus Europa kam aus Deutschland.

NASCAR Sprint Cup New Hampshire 301 Infos
Klare Ansage: Frei sein oder beim Versuch sterben (© NASCAR)

Nirgendwo in den USA ist der Frühling so bunt wie in Neu England, der Sommer so lieblich, der Herbst so spektakulär farbenprächtig und der Winter ist noch etwas, dass den Namen auch verdient hat. Selbst die Einkommensteuer ist in New Hampshire kein echtes Thema – es gibt nämlich so gut wie keine; New Hampshire erhebt noch nicht einmal eine Sales Tax. Der Staat finanziert sich trotzdem gut, hat eine hohe Dichte an Elite-Unis, Nobelpreisträgern und jede Menge Firmen aus dem Bereich “Smart Business”. Und vielleicht mag das auch der Grund sein, warum die Rennen in New Hampshire meist auf den 88.000 Plätzen recht ausverkauft sind: Sind einfach schlaue Leute in New Hampshire. Die wissen einfach, was gut ist!

New Hampshire 301 Renninfos

Vier Fahrer, nämlich Tony Stewart #14, Jimmie Johnson #48, Kurt Busch #41 und sein kleiner Bruder Kyle Busch #18, können auf der Magic Mile bei diesem Rennen in New Hampshire Mehrfachsiege aufweisen. Sei alle gewannen jeweils zwei Mal. Kyle Busch siegte auch beim Vorjahresrennen in Loudon. Pensionär Jeff Gordon hat in Loudon über 1.300 Führungsrunden auf der Uhr und fuhr so oft wie kein Anderer in die Top 5 und die Top 10 (16 und 22 Mal).

Jeff Gordon in New Hampshire_CREDITS_NASCAR
Jeff Gordon in der Pit Lane von New Hampshire (© NASCAR)

Den “Negativrekord” hält “Rocketman” Ryan Newman #31. Er fuhr satte sieben Mal auf die Pole, konnte jedoch beim Sommer-Rennen in New Hampshire noch nie gewinnen. Einer der besten Fahrer auf der Magic Mile, bisher ebenfalls noch ohne Sieg im Sommer-Rennen, ist Denny Hamlin #11. Er gewann im Herbst 2012. Bei den Herbstrennen in New Hampshire liegen Ryan Newman #31, Clint Bowyer #15 und Matt Kenseth #20 mit Doppelsiegen in der Statistik vorne. Im ersten Training zum Rennen machte Hamlin dann auch bis in die Top 5 mobil, Martin Truex Jr. #78 fuhr hier die beste Pace. Den Track Rekord hält Brad Keselowski #2 mit 140,5 Meilen pro Stunde (226 km/h).

Dale Eranhardt und Greg Ives in New Hampshire_CREDITS_NASCAR
Junior und Crew Chief Greg Ives in New Hampshire (© NASCAR)

Dale Earnhardt Jr. #88 wird am Rennen in New Hampshire nicht teilnehmen können, für ihn sitzt Xfinity Pilot Alex Bowman am Steuer der #88. Junior bekam von den Rennärzten keine Freigabe, da sich bei ihm nach den Crashs von Daytona und Michigan Symptome einer Gehirnerschütterung gezeigt hatten. Im Vorjahr war Bowman beim Rennen für Baldwin Racing in der Nummer #7 unterwegs und sein Auto fing nach einer Kollision mit einem Trümmerstück kurzzeitig Feuer. Schauen wir mal, ob das dieses Jahr besser klappt.

Alex Bowman  
Alex Bowman macht Dampf in New Hampshire (© NASCAR)

New Hampshire 301 Startaufstellung

Jimmie Johnson #48 sicherte sich vor Kyle Busch #18 die Pole Position in New Hampshire. Busch hatte in der zweiten Runde der Qualifikation vor Denny Hamlin #11 und Chase Elliott #24 die schnellste Rundenzeit gefahren, musste sich dem sechsfachen NASCAR Champion Johnson dann aber geschlagen geben. Martin Truex Jr. #78, Kurt Busch #41 und Denny Hamlin #11 machen die Top 5 in New Hampshire komplett. Tony Stewart #14 startet von Platz 12 aus, Alex Bowman landete auf Platz 20.

Startreihe: Pos.: Fahrer: Pos.: Fahrer:
1 Pole  Jimmie Johnson #48 2  Kyle Busch #18
2 3  Martin Truex Jr. #78 4  Kurt Busch #41
3 5  Denny Hamlin #11 6  Joey Logano #22
4 7  Chase Elliott #24 8  Kevin Harvick #4
5 9  Brad Keselowski #2 10  AJ Almendinger #47
6 11  Kasey Kahne #5 12  Tony Stewart #14
7 13  Carl Edwards #19 14  Ryan Blaney #21
8 15  Austin Dillon #3 16  Matt DiBenedetto #83
9 17  Kyle Larson #42 18  Matt Kenseth #20
10 19  Jamie McMurray #1 20  Alex Bowman #88
11 21  Casey Mears #13 22  Ricky Stenhouse Jr. #17
12 23  David Ragan #23 24  Paul Menard #27
13 25  Ryan Newman #31 26  Aric Almirola #43
14 27  Michael McDowell #95 28  Greg Biffle #16
15 29  Danica Patrick #10 30  Landon Cassill #38
16 31  Trevor Bayne #6 32  Clint Bowyer #15
17 33  Brian Scott #44 34  Regan Smith #7
18 35  Chris Buescher #34 36  Reed Sorenson #55
19 37  Michael Annett #46 38  Eddie MacDonald #32
20 39  Josh Wise #30 40  Ryan Ellis #98

MOTORVISION TV überträgt alle 36 Punktrennen der NASCAR Sprint Cup Serie 2016 und das SPRINT All-Star Race vom Charlotte Motor Speedway live und exklusiv auf Sky und TELECLUB. Den Rennkalender mit allen weiteren Sendezeiten der NASCAR gibt >>> hier.

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