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NASCAR live Geico 500 Talladega

NASCAR im Deustchen Fernsehen auf MOTORVISION TV

NASCAR live im deutschen TV | Das NASCAR Sprint Cup Geico 500 vom Talladega Superspeedway. Zehntes  Liverennen der Saison, Sonntag 1. Mai ab 18:30 Uhr auf MOTORVISION TV

MOTORVISION TV überträgt das zehnte NASCAR Live Rennen der Sprint Cup Saison 2016 vom Talladega Superspeedway am Sonntagabend, den 01. Mai 2016 LIVE ab 18:30 Uhr. Wir übertragen das Rennen wie immer in Zweikanalton mit US-Original Tonoption, im NASCAR Live-Studio sind diesmal für Euch Pete Fink und Stefan Heinrich.  

Track Facts Talledega, NASCAR Geico 500 live im deutschen Fernsehen
NASCAR Sprint Cup live aus Talladega auf MOTORVISION TV (© AuburnPilot)

NASCAR Sprint Cup Geico 500: Sendezeit und Wetter

MOTORVISION TV schaltet ab 18:30 Uhr live an den Talladega Superspeedway nach Alabama für das zweite Restrictor-Plate Rennen der NASCAR Sprint Cup Saison 2016. Wir erwarten nach einer Pre-Race Show von ca. 30 Minuten gegen 19:00 Uhr die US-Hymne und das berühmteste Kommando im Motorsport “Drivers! Start your engines!”. Gegen 19:15 Uhr fällt dann am Talladega Superspeedway NASCAR Track die Green Flag.

Die Wettervorhersage für das Geico 500 Rennen über 188 Runden entsprechend 500 Meilen ist (Stand 28.04.) aktuell für das gesamte Rennwochenende ziemlich durchwachsen bis schlecht. Das Wetter wird sich Freitag verschlechtern und am Samstag sind um die Mittagszeit ausgedehnte Gewitter wahrscheinlich; die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 57%. In der Nacht zum Sonntag wird es kaum besser. Am frühen Sonntag können weitere Gewitter über dem Track in Alabama abregnen, zum Rennstart liegt die Regenwahrscheinlichkeit aktuell bei 55%. Eine echte Wetterbesserung ist erst in der Nacht zum Montag ab 03:00 Uhr Ortszeit in Sicht. Sieht aktuell eher nach einem Pete-Window und Sturmtief-Stefan Rennen aus.

Was macht der Hauptsponsor GEICO?

NASCAR geico 500 live im deutschen Fernsehen Talladega

Der Talladega Titelsponsor Geico mit dem Werbe-Gecko (© NASCAR)

Der Namensgeber GEICO ist bereits 80 Jahre alt, das sieht man ihm aber nicht an – und auch das Geschäftskonzept ist keineswegs einegstaubt! Das Unternehmen ist der zweitgrößte Versicherungskonzern der USA, gerechnet nach Verkauf von Policen für Fortbewegunsgmittel (also KfZ, Motorrad, ATV, Trucks, Boots, etc.) und wurde urspünglich als Direktversicherer für Staatsangestellte bzw. Angestellte im öffentlichen Dienst der USA als Government Employees Insurance Company gegründet. Seit 1974 können sich auch Normalbürger dort versichern.

Mittlerweile gibt es neben Autoverischerung auch Hausrat- und Lebensversicherungen, Haftpflicht und Rechtsschutz, sowie diverse Spezialprodukte für wertvollen Besitz (z.B. Juwelen) oder Tierversicherungen. Das bringt uns zum Thema Logo.

Das Maskottchen von GEICO ist ein Goldstaub-Gecko (Heimat ist Madagaskar und die Komoren). Ja, genau. Das sind die Tierchen, welche mit ihren kleinen Saugfingern an Wänden hochklettern und sich kopfüber über den Frühstückstisch hängen können, wenn sie unaufmerksamen Teenagern (oder Erwachsenen) aus dem Terrarium entkommen. Bei den legendären TV-Spots spricht der Geico Gecko mit britischem Akzent und die Werbung parodiert sich oft selbst oder aktuelle (Kino)Themen (Hangover, Entführung durch Aliens, Madagaskar).

Ein schönes Beispiel für einen GEICO Spot findet ihr hier. Neben dem Gecko sind bzw. waren auch noch Maxwell, the pig und der Caveman unterwegs für den Versicherer.

NASCAR live Geico 500 Talladega Casey Mears
Casey Mears #13 im Geico-Outfit (© NASCAR)

GEICO ist seit langem als Sponsor in der NASCAR aktiv. Seit dem Jahr 2008 ist der Versicherer der Hauptsponsor von German Racing, zuerst in der NAtionwide Series (heute Xfinity) mit Mike Wallace und dann auch in der NASCAR Sprint Cup Series mit Max Papis und heute auf der #13 von Casey Mears (seit Herbst 2010). Neben dem Geico 500 Talladega Rennen gibt bzw. gab es auch das Geico 400 als Namesrennen für den ersten Chase um den NASCAR Sprint Cup 2011 auf dem Chicagoland Speedway.

Track Facts zum Talladega Superspeedway

Der Talladega Superspeedway in Alabama ist mit 2,66 Meilen, also knapp 4,28 Kilometern die längste Rennstrecke im ganzen NASCAR Sprint Cup Universum. Der Straßenkurs in Watkins Glen ist zwar eigentlich mit 3,4 Meilen länger als Talladega, die NASCAR Rennen dort werden aber auf der verkürzten Strecke über eine Distanz von 2,45 Meilen gefahren. Auch die Straßenkurs-Strecke des Mosport Park in Kanada (auf der die NASCAR Camping World Truck Series gastiert) ist mit 2,46 Meilen kürzer, als das legendäre Talladega Oval.

Geico 50 Live aus Talladega auf MOTORVISION TV
Windschattenfahren in Talladega (© NASCAR)

Erbaut wurde das Rennsportstadion auf dem Gelände des ehemaligen Anniston Flugfeldes, auf welchem zur Zeit des Zweiten Weltkriegs Piloten für B-17 und B-24 Bomber ausgebildet wurden. Später flogen hier sogar Maschinen des Typs B-29. Im Frühjar 1968 wurde mit dem Bau für das Tri-Oval im kleinen Örtchen Lincoln, nördlich von Talladega, begonnen und William “Bill” France Sr. persönlich legte Hand an, an das damals 4 Millionen US-Dollar teure Projekt. In seiner Vision wollte er einen Speedway haben, der die Strecke in Daytona nochmal in den Schatten stellen sollte. Weil France in North Carolina kein geeignetes Grundstück finden konnte, setzte er seine Vision vom schnellsten Oval der NASCAR dann im Bundesstaat Alabama um. Das erste Rennen wurde im Herbst 1969 gefahren, konnte aber zunächst nicht zu Ende gebracht werden: Die Reifen der Fahrzeuge lösten sich in den Kurven nach und nach auf.

Die ersten beiden Kurven der Strecke haben eine Überhöhung von 33 Grad, was es den Fahrern ermöglicht, permanent mit Vollgas um den Kurs zu fahren. Kurve drei geht mit 32,4 Grad in Kurve vier über, diese hat 32,5 Grad Banking. Ziel- und Gegengerade sind praktisch flach, der D-Bogen hat dann noch eine Anstellung von 16,5 Grad.

Talladega Track Facts Buddy Baker
Buddy Baker mit dem #28 "Grauen Geist" (© NASCAR)

Schon 1970 fiel die 200 Meilen Schallmauer für NASCAR Fahrzeuge in Talladega (Buddy Baker im Charger Daytona). 1987 fuhr Bill Elliott mit 342,48 km/h (212,81 Meilen pro Stunde) eine weitere Fabelzeit auf den Asphalt von Talladega, welcher in der Zwischenzeit bereits zwei Mal frisch geteert worden war. Den Rundenrekord auf einem geschlossenen Ovalkurs hält mit 216,31 Meilen pro Stunde (also 348,12 km/h) Rusty Wallace. Er fuhr am 9. Juni 2004 diese sensationelle Geschwindigkeit in Talladega – weil es aber kein Rekordversuch, sondern lediglich ein Funktest war, gilt das Ergebnis bis heute als inoffiziell.

Talladega TRack Facts MOTORVISION TV
Rusty Wallace in Daytona (© NASCAR)

Als Bobby Allison 1987 mit seinem NASCAR Fahrzeug nach einem Reifenschaden durch den D-Bogen pflügte, abhob und in den Fangzaun der Strecke krachte, entschloss sich der NASCAR Rennverband auf den Kursen von Talladega und Daytona sogenannte Restrictor Plates einzuführen. Aus Sicherheitsgründen wurde die PS-Leistung der Fahrzeuge durch diese Luftmengenbegrenzer zwischen Vergaser (heute Einspritzautomatik) und Ansaugkrümmern ungefähr halbiert.

80.000 Sitzplätze stehen heute an diesem NASCAR Stadion der Superlative zur Verfügung. Zusammen mit dem Raum aller Campingplätze im Infield dürfte die Kapazität des Tracks bei ca. 200.000 Besuchern liegen. Trivia: Den Namen “Superspeedway” erhielt der Track erst 23 Jahre nach seinem Bau. Zuvor hieß das riesenhafte Tri-Oval einfach nur Alabama International Motor Speedway.

Geico 500 Renninfos und Startaufstellung

Typisch in Talladega ist das Windschattenfahren, das sogenante Drafting. Dabei wird die Luftverdrängung vorausfahrender Fahrzeuge von den Hintermännern benutzt, um im Windschatten höhere Geschwindigkeiten zu erreichen, als eigentlich bei einer Alleinfahrt möglich wären. Der Vordermann wird wiederum durch das Luftpolster des oder der Hintermänner angeschoben, was dazu führt, dass sich ein Pulk von Autos problemlos mit 200 Meilen pro Stunde um den Track bewegen kann, während ein Solo-Fahrer nicht über 192 hinauskommen wird.

Big one in Talladega
Big One in Talladega (© NASCAR)

Für die Führenden in drei, oder auch vier Fahrzeugreihen in Talladega, ist das Geico 500 Rennen ein Ritt auf einer Kanonenkugel, immer den Rückspiegel im Blick und nur keine hektischen Lenkbewegungen machen. Für die Nachfolgenden ist es eine Windschattenschlacht: Hochgeschwindigkeitsschach bei 300 km/h und bei Positionswechseln geht manchmal auch was schief. Dann schlägt der Big One zu, ein Massenunfall mit vielen Fharzeugen. Dieser “große Gleichmacher” ist der Alptraum der Piloten und ein Crash im dichten Pulk kann auf einmal die Hälfte des Feldes auslöschen. Erfahrene Piloten halten sich gerne auch mal ganz hinten im Talladega Pack auf, wenn sie vorne nicht mitfahren können oder wollen und warten ab, wie sich das Rennen entwickelt.

Für das Geico 500 sind 41 Fahrzeuge gemeldet (für 40 Startplätze), unter anderem auch Michael Waltrip in der #55. Der muss sich allerdings über die Qualifikation in die Startaufstellung kämpfen. Mit sechs Siegen in Talladega ist Dale Earnhardt Jr. #88 der Top-Favorit, sein Vater hält den All-Time Rkord mit 10 Siegen auf der Südstaatenstrecke. Den Qualifikationsrekord der aktiven Fahrer auf dem 2,66 Meilen langen Oval hält derzeit Kyle Busch #18 mit 200,57 Meilen aus dem Mai 2014.

Nach neuesten Infos wird Ty Dillon in Talladega für Tony Stewart die #14 in der Qualifikation fahren, Tony wird beim Rennen vermutlich in der Competition Caution mit Ty den Rennsessel tauschen.

Die komplette Startaufstellung für das Geico 500:

Pos.: Fahrer: Pos.: Fahrer:
Pole:  Chase Elliott #24 2  Austin Dillon #3
3  Dale Earnhardt Jr. #88 4  Matt Kenseth #20
5  Jimmie Johnson #48 6  Ricky Stenhouse Jr. #17
7  Brad Keselowski #2 8  Denny Hamlin #11
9  Carl Edwards #19 10  Paul Menard #27
11  Kasey Kahne #5 12  Martin Truex Jr. #78
13  Trevor Bayne #6 14  Ty Dillon #14
15  Ryan Newman #31 16  Greg Biffle #16
17  Kyle Busch #18 18  Kurt Busch #41
19  Ryan Blaney #21 20  Casey Mears #13
21  Brian Scott #44 22 Joey Logano #22
23  Aric Almirola #43 24  Kyle Larson #42
25  Regan Smith #7 26  Bobby Labonte #32
27  Chris Buescher #34 28  AJ Almendinger #47
29  Kevin Harvick #4 30  Jamie McMurray #1
31  Michael McDowell #95 32  Landon Cassill #38
33  Michael Waltrip #55 34  Clint Bowyer #15
35  Matt DiBennedetto #83 36  Cole Whitt #98
37  Danica Patrick #10 38  Michael Annett #46
39  David Gilliland #35 40  David Ragan #23

MOTORVISION TV überträgt alle 36 Punktrennen der NASCAR Sprint Cup Serie 2016 und das SPRINT All-Star Race vom Charlotte Motor Speedway live und exklusiv auf Sky und TELECLUB. Den Rennkalender mit allen weiteren Sendezeiten der NASCAR gibt >>> hier.

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