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Supercars – Der Lykan HyperSport

LykanHypersport mit Vin Diesel am Steuer auf der Flucht

Sky TV-Programm MOTORVISION TV | Montag, 10. Oktober ab 22:35 Uhr

Die Story des Lykan HyperSport: Das ultimative Supercar

Im Jahr 2011 begann der libanesiche Unternehmer Ralph R. Debbas im Stillen an einem unglaublich ehrgeizigen Autoprojekt zu arbeiten. Er setzte sich in den Kopf, das erste Supercar der Arabischen Emirate zu bauen. Sein Wahlspruch: “Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.” Dieses Zitat von Eleonor Roosevelt (der Frau des 32. amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt) trieb die Arbeit an dem ehrgeizige Projekt auch in schwierigen Phasen vorwärts.

Debbas erschuf zunächst mit einem kleinen Team und Startkapital seines Vaters das Design und die ersten Mockups eines Supercars mit einer ausergewöhnlichen Formsprache. Weil der Supersportwagen auf sieben Einheiten limitiert werden sollte, floss die Symbolik des “V”, des arabischen Zeichens für die Zahl 7, überall in das Fahrzeugdesign ein. V-förmige Stege an den Felgen, ebensolch V-förmige Lichter und eine V-förmige Dacharchitektur und Verkleidungen über dem Motorraum.

Der Lykan HyperSport im Film Fast & Furious 7 (© Universal Pictures)

Das Triebwerk darunter ließ W Motors Firmengründer Debbas vom deutschen Porsche-Veredler RUF aufbauen. Ein bis in den letzten Kubikmillimeter optimierter Sechszylinder Boxermotor mit Doppelturbolader stellt aus seinen Brennräumen über 780 PS Leistung zur Verfügung. Rund 1.000 Nm Drehmoment liegen beim Lykan HyperSport am Antribesstrang an. Für den Aufbau der Karosse und für die Fahrwerkstechnik wurden die Spezialisten für Fahrzeugtechnik von MAGNA STEYR in Österreich verpflichtet und man bediente sich teilweise direkt aus den Regalen der Formel1 Zulieferer.

In nur 2 Jahren schaffte es die Firma W Motors das Projekt des “Arabischen Werwolfs” auf die Beine zu stellen und beeindruckte im Mittleren Osten und in Europa ein erlesenes, superreiches Publikum mit dem einzigartigen Design, brutalen Leistungswerten und ungewöhnlicher Ausstattung. Die Spitzengeschwindigkeit des LykanHypersport liegt heute bei 385 km/h (projektiert 395 km/h). Für die Scheinwerfer-Reflektoren kommt, je nach Farbe der Karosse, eine Beschichtung aus Diamant-, Safir-, oder anderer Edelsteinstaub zum Einsatz. Die Polsterung ist mit Goldfäden vernäht und das zentrale holographische Display für den Fahrer reagiert auf Gesten seines Besitzers! Grundpreis für dieses Märchenauto aus 1001er Nacht: 3,4 Million US-Dollar.

Lykan HyperSport auf dem Yas Marina Track

Der Lykan HyperSport “Prototyp Zero” von W Motors auf der Rennstrecke (© W Motors)

Den Ritterschlag erhielt das Projekt Lykan HyperSport durch den Einsatz im siebten (was könnte passender sein, für ein auf 7 Einheiten limitiertes Supercar??) Sequel der Fast & Furious Reihe. Kein Geringerer als Vin Diesel machte den Lykan im Film für einige Sekunden zu seinem absoluten Hero-Car und nutzte den HyperSport zu einer spektakulären Flucht.

Der Traum von einem Supercar rast im Film durch eine Glasfassade, springt zu einem anderen Wolkenkratzer und stürzt dann leider in sein Verderben (während Vin Diesel und der computergenerierte Paul Walker dem Bösewicht Jason Statham nochmals knapp entkommen können). Ein unglaublicher Erfolg für ein Automobilprojekt, dass Anfang 2011 nicht mehr war, als die berühmte Studie auf dem Reißbrett.

Lange bevor der Lykan HyperSport durch Hollywood endgültig zur Berühmtheit wurde, durfte MOTORVISION TV das Team von Ralph R. Debbas bei der Entwicklung des Lykan über die Schulter sehen und mitverfolgen, wie aus dem Traum ein Traumauto zu bauen, Stück für Stück Realität wurde. In vier Episoden erstmals am Stück im Programm bei MOTORVISION TV die ganze Entstehungsgeschichte des Lykan HyperSport von W Motors bei SUPERCARS.

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