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Car History – Ford Motorsport, die Rennsportklassiker

Car History - Ford Racing

Sky TV-Programm MOTORVISION TV | Dienstag, 5. Januar ab 22:35 Uhr

Die Geschichte von Ford im Rennsport

1901 und damit ein Jahr nach der Weltausstellung in Paris, auf der banbrechende Erfindungen wie der Dieselmotor vorgestellt wurden, nimmt das Jahrhundert der Technischen Revolutionen seinen Lauf. So empfängt der Italiener Guglielmo Marconi (Dschulielmo Markoni) 1901 auf Neufundland zum ersten Mal drahtlose Funksignale aus den USA. In den Vereinigten Staaten gründen George Hendee und Oscar Hedstrom den weltweit ersten Hersteller von Serienmotorrädern, die Indian Motorcycles Company und Henry Ford gewinnt sein allererstes Autorennen. Dies markiert den Beginn der faszinierenden Ford Motorsport-Geschichte, die MOTORVISION TV in einer weiteren Folge CAR HISTORY näher beleuchten wird.

Die Anfänge von Ford im Rennsport

Henry Ford merkte schon 1901, dass sich Erfolge im Motorsport gut verkaufen lassen. Nachdem er mit seinem ersten selbst entwickelten “Sweepstake”-Rennwagen sein erstes Rennen gewann, konnte er einige Investoren anlocken und mit deren Geldern die „Henry Ford Motor Company“ gründen. 1902 baute Ford den Rennwagen „999“, der als erstes Auto auf dem Speedway in Indianapolis eine Meile in unter einer Minute fuhr. Das entspricht einer Höchstgeschwindigkeit von 96 Stundenkilometern. Ford nutzte die Rennstrecke aber nicht nur für Testfahrten mit dem 999, sondern auch um die Zuverlässigkeit seines Bestsellers Model T zu zeigen. 1911, beim ersten 500 Meilen Rennen von Indianapolis rasen, mehrere umgebaute “Tin Lizzies” durch das Oval.

Ford 999

Der erste Ford Rennwagen "999" (© Ford)

Die goldenen Jahrzehnte für Ford im Motorsport

Die Jahre zwischen 1958 und 1968 gelten als goldenes Jahrzehnt im Rallyesport. So gründeten 1958 die beiden Konstrukteure Mike Costin und Keith Duckworth die Motorenschmiede „Cosworth“, die schnell zum Haustuner von Ford wurde. Geschichte schrieb sie im Jahr 1967 mit dem Ford-Cosworth V8 Formel 1, dem Rennmotor des Jahrhunderts. Im gleichen Jahr startete der Schotte Jim Clark zum ersten Mal mit einem Ford-Cosworth beim Großen Preis der Niederlande. Das 3-Liter- Triebwerk saß im Heck seines Lotus. Clarks Teamkollege Graham Hill führte zunächst das Rennen auf dem Dünen-Kurs in Zandvoort an, als dieser jedoch wegen eines Defektes liegen blieb, war der Weg frei für Jim Clark. Er gewann das Premierenrennen des neuen Ford-Cosworth-Motors.

Jim Clark

Jim Clark beim Indy 500 (© Ford)

Noch mehr Höhe- und Tiefpunkte aus der Geschichte von Ford Racing zeigen wir Euch bei Car History auf MOTORVISION TV.

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