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Car History – Die Geschichte von VW

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TV-Programm MOTORVISION TV | Dienstag, 09. Mai ab 21:45 Uhr

CAR HISTORY: Die Geschichte von Volkswagen

1904 ist in Deutschland erstmals die Rede von einem “Volkswagen”. Schon damals waren die Hersteller überzeugt, dass die Zukunft der Automobilindustrie in der Massenfertigung billiger Kleinwagen liegt. Das erste günstige Modell für die Massen kam jedoch nicht aus Deutschland, sondern den USA, wo 1908 das “Model T” von Henry Ford vom Fließband rollt. Hierzulande produzierten die Hersteller dagegen erst in den frühen dreißiger Jahren einen Kleinwagen für das Volk. Da die Firmen jedoch zu kleine Stückzahlen anfertigen, bleiben die Modelle für das Volk zu teuer.

Die Anfänge von Volkswagen im dritten Reich

1934 entwickelte Konstrukteur Ferdinand Porsche schließlich für die NSU Fahrzeugwerke einen „wirtschaftlichen Kleinwagen“ und legt legt der deutschen Reichsregierung sein Konzept eines Volkswagens vor. Die Idee eines preiswerten, sparsamen Autos mit fortschrittlicher, problemloser Technik für das ganze Volk findet bei den nationalsozialistischen Machthabern wachsendes Interesse. „Hitler wollte einen Volkswagen, weil er eben wusste, dass Deutschland da technisch ganz weit hinterher hinkte, vor allem hinter Amerika, und deswegen hat er eben mit aller Gewalt versucht die Massen zu motorisieren“, erklärt Volkswagen Historiker Helmut Horn in unserer Volkswagen-Dokumentation bei Car History.

VW Käfer Protoyp 1935

Der Prototyp des VW Käfers aus dem Jahr 1935  (© Volkswagen)

Der Grundstein für das Volkswagenwerk wird 1938 in Fallersleben bei Wolfsburg gelegt. Um den viel zu niedrigen politischen Preis von 990 Reichsmark zu halten, übernahm die „Kraft-durch-Freude-Organisation“ den Vertrieb. Im guten Glauben an die versprochene „Mobilität für Jedermann“ klebten 330.000 Sparer Marke um Marke auf Sparkarten, auf denen oft das Lieferjahr fehlte. Doch gebaut werden mit dem Geld keine Volkswagen, stattdessen nutzte Hitler das Geld und Werk, um Rüstungsgüter sowie Kasten- und Schwimmwagen für den Krieg zu bauen.

VW als Wirtschaftsmotor nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs sollten die Reste des zum Teil zerstörten VW-Werks demontiert werden. Doch unter Leitung des britischen Major Hirst blieb der Betrieb verschont. Zwar scheiterten seine Versuche, ausländische Investoren für das Werk zu begeistern, doch mit einem Auftrag über 10.000 Käfer für die Besatzungsmächte kam die Produktion im Volkswagen-Werk doch noch ins Rollen. Volkswagen wurde somit zum Aufbauhelfer und Motor des deutschen Wirtschaftswunders.VW Käfer 1945

Der VW Käfer trägt nach 1945 zum deutschen Wirtschaftswunder bei (© Volkswagen)

1949 übergaben die Briten die Volkswagen GmbH an die Bundesregierung. Es ist der Beginn der Serie vieler Produktionsrekorde. Einen Überblick über diese Rekorde und die weitere Geschichte von Volkswagen auf dem Weg in die Moderne gibt es im Rahmen einer zweiteiligen VW-Dokumentation bei Car History am Dienstag, den 09. Mai 2017, ab 21:45 Uhr auf MOTORVISION TV zu sehen.

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