Die Rückkehr des Königs – Teil 2: Forza Motorsport 3

Von Florian Maier, MotorVision
Jetzt geht es ab auf die Piste: Motorvision verrät, wie viel Spielspaß Forza Motorsport 3 tatsächlich bietet – und wo noch Verbesserungspotential liegt.
Schicksals-Kurve
Trotz der Überzahl an Fahrzeugen und Einstellmöglichkeiten steuert sich jedes Fahrzeug unterschiedlich und verlangt Eingewöhnungszeit, um perfekte Runden hinzulegen. Die Steuerung per Gamepad oder Wireless-Lenkrad ist gleichermaßen gut gelungen und vermittelt hervorragendes Feedback, gerade wenn es über Bodenwellen, Kuppen oder Curbs geht. Besonders mit dem Wireless-Lenkrad gilt es, immer den perfekten Einlenk- beziehungsweise Bremspunkt zu finden, ansonsten landet man ganz schnell im undankbaren Kiesbett oder klebt an einer widerstandsfähigen Mauer. Simulation pur eben! Nach einigen Kampf-Runden kann es schon mal vorkommen, dass der virtuelle Lack-Doktor die ein oder andere Nachtschicht einlegen muss. Abfliegende Stoßstangen und total zerstörte Wracks treiben den Spielspaß weiter in die Höhe – oder auch nicht, wenn es sich um das eigene Gefährt handelt. Trotzdem ist das Schadensmodell nicht nur lobend zu erwähnen: Leider entstehen die Blessuren an der Karosserie recht blitzartig, beispielsweise ist das Glas des Rücklichts eben da oder nicht. Einen Glassplitter-Flug, der diese Entstehungsgeschichte unterfüttert, sucht man leider vergebens.
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